Geburtstagskind Andreas Preuß hofft wieder auf drei Titel.

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Andreas Preuß hat Geburtstag.

Andreas Preuß hat Geburtstag.

Christof Wolff

Andreas Preuß hat Geburtstag.

Düsseldorf. Borussia-Manager Andreas Preuß feiert heute den 49. Geburtstag, startet also in sein 50. Lebensjahr – 27 davon verbrachte der Ex-Tischtennisprofi bei Borussia Düsseldorf. Die WZ gratuliert und fragt nach.

Herr Preuß, was haben Sie sich bis zum 50. Geburtstag im kommenden Jahr vorgenommen?

Preuß: Eigentlich nichts Besonderes. Ich wünsche mir, dass meine Frau und meine Kinder gesund bleiben und wir noch viele schöne Tage erleben. Beruflich hoffe ich mittel- bis langfristig auf eine ähnlich stabile Entwicklung der Borussia wie bisher.

Die Borussia ist unter Ihrer Führung so erfolgreich wie noch nie zuvor. Was kommt noch?

Preuß: Im Jahr 2000 habe ich gedacht, wenn wir 2010 noch in der ersten Liga sind, wäre das eine prima Sache. Jetzt stecken wir vielleicht in der besten Zeit, die der Verein je hatte, vielleicht sind wir auch über den Zenit hinaus. Der Weltranglisten-Erste spielt bei uns, wir haben den Kern des Nationalteams unter Vertrag, jetzt ist die Dreifach-Titelverteidigung möglich.

Am Sonntag erwartet die Borussia den TTC Grenzau zum letzten Saisonspiel der Deutschen Tischtennis-Liga (15 Uhr, Staufenplatz). Sportlich bedeutungslos, aber dennoch interessant: Denn im DTTL-Halbfinale treffen sich die Teams erneut: am 10. April in Grenzau und am 24. April in Düsseldorf. Zudem werden an diesem Sonntag rund 1000 Zuschauer erwartet. Am nächsten Mittwoch steht das Hinspiel im Champions-League-Halbfinale beim SVS Niederösterreich an (20.15 Uhr). m.g.

Was kommt jetzt vor allem auf Timo Boll zu?

Preuß: Es wird eine intensive Zeit, unterbrochen durch die WM Mitte Mai. Er wird Woche für Woche gefordert sein, ohne Unterlass, bis hoffentlich Anfang Juni. Für uns ist sein Einsatz elementar wichtig bei der Qualität der Gegner. Allein wird er es nicht richten, nur als Einheit mit Patrick Baum und Christian Süß werden wir Erfolg haben.

Im Sommer spielt Timo Boll vier Wochen lang in der chinesischen Liga, wie sehen Sie diese weitere Termin-Belastung?

Preuß: Wir haben immer propagiert, dass sich unsere Spieler weiterentwickeln sollen. Das bringt ihm Spielpraxis gegen asiatische Top-Leute, wird ihn noch härter machen. In Richtung Olympia wird es Timo nach vorne bringen, und damit hilft es auch uns.

Boll kam zur Borussia, weil die „Sportstadt Düsseldorf“ als Unterstützer einstieg.Was sagen Sie zur Diskussion um gestrichene finanzielle Mittel für den Profi-Sport?

Preuß: Kurzfristig sind wir nicht betroffen. Die Basisförderung bleibt unangetastet. Mit unserer nationalen und internationalen Ausstrahlung sowie einem Timo Boll haben wir gute Argumente für eine weitere Förderung.

© WhatsBroadcast

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