Bernd Schwickerath
Bernd Schwickerath

Bernd Schwickerath

Nanninga, Bernd (bn)

Bernd Schwickerath

Natürlich war es nur eine Frage der Zeit, wann der Aufschwung der DEG vom abgeschlagenen Tabellenletzten in die Spitzengruppe der DEL ein Ende haben wird. Dass das just nach dem Sommer passiert, in dem Verein wegen Streitigkeiten in der Führungsetage vor dem Aus stand und sparen musste, überrascht ebenso wenig. Wie schwach und leblos sich die Mannschaft aber seit Monaten präsentiert, ist damit nicht zu erklären. Andere DEL-Teams zeigen mit noch weniger Geld deutlich mehr. Das liegt zum einen an den fehlenden Führungsspielern im DEG-Kader, erst recht nach dem Ausfall von Kapitän Daniel Kreutzer. Obwohl es zahlreiche erfahrene (um nicht zu sagen: alternde) Spieler gibt, geht niemand voran. Nicht auf dem Eis, nicht verbal.

Zudem – und da kommen die Trainer und ihre verfehlte Saisonplanung ins Spiel – ist es eine Frage der Qualität. Die Importspieler gehören zu den schlechtesten der Liga. Aber auch Deutsche wie Bernhard Ebner, Stephan Daschner, Manuel Strodel und Alexander Barta bleiben hinter den Erwartungen zurück. Das alles ist kein Beinbruch. Ein enttäuschendes Jahr nach zwei über den eigenen Möglichkeiten ist zu verzeihen. Wenn denn die richtigen Lehren daraus gezogen werden. Zum Glück für die DEG laufen zahlreiche Verträge aus. Aber auch die anderen, die teilweise noch Jahre gelten, müssen auf den Prüfstand. Und zwar alle – ohne Rücksicht auf Namen.

 

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