Warum Fortunas zweite Mannschaft die Klasse halten kann.

Düsseldorf. Fortunas U 23-Mannschaft hat den Klassenerhalt in der Fußball-Regionalliga geschafft. Warum das trotz einer schwachen Hinrunde geklappt hat, zeigen wir anhand der folgenden Gründe auf:

Christian Weber

Taskin Aksoy durfte sich im Winter über fünf Neuzugänge freuen. Von ihnen traten die Ex-Profis Hamza Cakir und Oliver Hampel verletzungsbedingt so gut wie gar nicht in Erscheinung. Doch die Rückholaktion von Christian Weber war ein Volltreffer.

Der ein halbes Jahr zuvor bei den Profis aussortierte Rechtsfuß schlüpfte vom ersten Tag an in die ihm zugedachte Führungsrolle. „Christian war der Führungsspieler, der uns gefehlt hatte“, lobt Taskin Aksoy seinen Leader.

Der eigene Nachwuchs: Als es auf der Zielgeraden der Saison um alles ging, trugen auch Talente aus dem eigenen Stall zu wichtigen Punkten bei. Der in seinem ersten Seniorenjahr zuvor meist nur von der Bank gekommene Marcel Hofrath bekam in den letzten Spielen das Vertrauen und erzielte wichtige Tore. Auch die A-Junioren Ihlas Bebou und Muhammet Karpuz fügten sich nahtlos in die Mannschaft ein.

Die eingesetzten Profis

Wie wichtig ein bis zwei erfahrene Akteure für eine U 23 in der Regionalliga sind, belegte nicht nur das Beispiel Christian Weber. Die kurzen Stippvisiten von Jens Langeneke oder Juanan waren Gold wert. Mit ihnen in der Verteidigung sammelte die „Zwote“ wichtige Punkte.

Ruhe und Geduld

Die magere Punktausbeute in der Hinrunde sorgte weder bei Trainer Taskin Aksoy für Zweifel, noch veranlasste sie Nachwuchsleiter Markus Hirte zu Aktionismus. Sie glaubten an die Qualität des Teams und drehten in der Winterpause besonnen die richtigen Stellschrauben. Der Lohn war eine mit dem Klassenerhalt gekrönte starke Rückrunde.

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