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Michael Staade, Vorsitzender der DEG e.V., sieht Finanzierungsprobleme voraus. Archiv

Michael Staade, Vorsitzender der DEG e.V., sieht Finanzierungsprobleme voraus. Archiv

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Michael Staade, Vorsitzender der DEG e.V., sieht Finanzierungsprobleme voraus. Archiv

Düsseldorf. In Präsident Michael Staade war am Mittwochabend auch ein Vertreter des Düsseldorfer EG e.V. beim „Powerplay“-Eishockeytalk zu Gast. Gemeinsam mit Uli Liebsch, DEL-Nachwuchskoordinator, Achim Staudt vom Krefelder EV und Andreas Niederberger wurde über „Powerplay 26“, das Nachwuchskonzept des Deutschen Eishockey-Bundes, diskutiert. Staade brachte dabei noch einmal klar zum Ausdruck, dass es einerseits eine große Diskrepanz in den Etats der Vereine gibt und sich die Sponsorensuche ebenso schwer gestaltet wie für den Profibereich.

Nicht alle Clubs haben so hohe Etats für den Nachwuchsbereich

„Viele Clubs haben Finanzierungsprobleme. Es gibt Vereine wie München und Mannheim, die haben auch im Nachwuchsbereich enorme Etats. Der von Mannheim liegt bei rund zwei Millionen, unserer bei 500.000 Euro. Du gehst auf die gleichen Sponsoren zu wie die Profimannschaften, fragst für den gleichen Sport“, erklärte der DEG-Präsident.

Der Metro-Konzern, der sich 2012 als Hauptsponsor der Düsseldorfer DEL-Mannschaft zurückzog und seitdem den rot-gelben Eishockey-Nachwuchs unterstützte, wird sich am Ende der Saison auch dort als Geldgeber verabschieden. „Dann fehlen dir mal eben 100 000 bis 150 000 Euro. Da müssen wir uns Gedanken machen, wie wir das kompensieren“, sagte Staade. tke

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