Die Kreuzung Berliner Allee ist von Montag, 4. Januar, bis zum 21. Januar gesperrt.
Die Kreuzung Berliner Allee ist von Montag, 4. Januar, bis zum 21. Januar gesperrt.

Die Kreuzung Berliner Allee ist von Montag, 4. Januar, bis zum 21. Januar gesperrt.

Zu langen Staus kam es am ersten Tag der Sperrung jedoch nicht.

Judith Michaelis, Bild 1 von 2

Die Kreuzung Berliner Allee ist von Montag, 4. Januar, bis zum 21. Januar gesperrt.

Düsseldorf. Die Großbaustelle in der Düsseldorfer Innenstadt ist ohne das befürchtete Verkehrschaos gestartet. Seit dem frühen Morgen, 1 Uhr, ist die Kreuzung Berliner Allee/Graf-Adolf-Straße komplett gesperrt. Ein zentraler Knotenpunkt durch die City – sowohl zwischen Norden und Süden als auch zwischen Osten und Westen. Doch zu langen Staus kam es vorerst nicht.

„Viele sitzen wohl noch unterm Weihnachtsbaum“, sagt Manfred Blasczyk vom städtischen Amt für Kommunikation. „Es ist auf den Straßen noch deutlich leerer als sonst.“ Grund sind die Schulferien. „Die Situation wird sich nächste Woche anders darstellen“, warnt Blasczyk.

Lediglich auf der Berliner Allee aus Richtung Jan-Wellem-Platz kommend bildeten sich Rückstaus, weil Autofahrer trotz der Warnungen bis genau vor die gelben Absperrungen an der Kreuzung fuhren und dann durch die enge Bahnstraße abgeleitet wurden. Das, so Blasczyk, sei ein bekanntes Phänomen: Die Menschen trauten den Warnungen nicht und versuchten doch, gewohnte Wege zu fahren. „Morgen wissen sie es dann.“

Verkehrsdezernent Stephan Keller zeigt sich erleichtert: "Wir sind natürlich sehr froh über diesen unproblematischen Auftakt", sagt Keller. Für die unumgänglichen Arbeiten an einem derart neuralgischen Punkt gebe es allerdings nie einen günstigen Zeitpunkt. Keller: "Wir haben uns nach langer Abwägung für die Komplettsperrung und die kompakte Abwicklung der Arbeiten entschieden, da sich die Arbeiten ansonsten über einen deutlich längeren Zeitpunkt erstreckt hätten."

Auch an den Straßenbahnhaltestellen auf der Corneliusstraße standen am Montagvormittag trotz Aufstellern mit Informationen und durchgestrichenen Haltestellenschildern wartende Fahrgäste. Vergeblich. Die Bahnen fahren teils bis zum 21. Januar großräumige Umleitungen um die Sperrung.

Hintergrund der Sperrung: In der Nacht zu Montag haben Arbeiter damit begonnen, alte Gleisverbindungen an der Kreuzung herauszureißen. Dafür werden im Anschluss neue Gleise verlegt: Die Linie 706 erhält einen Abzweig Richtung Graf-Adolf-Platz und Hafen.

Die Maßnahme dient der Vorbereitung zum Start der Wehrhahn-Linie im Februar. Dann soll das oberirdische Netz fertig sein. Gearbeitet wird daher derzeit auch an der Maximilian-Weyhe-Allee – dort allerdings nur bis zum frühen Morgen des 11. Januar.

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