Auch Rudi Assauer kam zur Spendengala von Ute Ohoven.

Unesco
In guter Verfassung präsentierte sich Rudi Assauer mit Tochter Bettina beim Charity Dinner von Ute Ohoven im Restaurant Bocconcino im Hafen.

In guter Verfassung präsentierte sich Rudi Assauer mit Tochter Bettina beim Charity Dinner von Ute Ohoven im Restaurant Bocconcino im Hafen.

Xity

In guter Verfassung präsentierte sich Rudi Assauer mit Tochter Bettina beim Charity Dinner von Ute Ohoven im Restaurant Bocconcino im Hafen.

Düsseldorf. Ein gutes Spendenergebnis in Höhe von 40.000 Euro kam beim Charity-Dinner der Stiftung Unesco „Living a Dream“ für Straßenkinder in Brasilien im Restaurant Bocconcino zusammen. Gastgeberin und Sonderbotschafterin Ute Ohoven sagte nicht ohne Stolz: „Seit 22 Jahren sammele ich Geld für Kinder, Ich habe schon mehr als 60 Millionen Euro zusammenbekommen und viele Menschen von der Straße geholt.“

Claudelle Deckert malte, Gysi und Calmund versteigerten

Viele Prominente waren vor Ort, doch als Rudi Assauer das Restaurant betrat und vorgestellt wurde, gab es Riesenbeifall und viele Gäste erhoben sich von den Stühlen. Interviews wollte der an Alzheimer erkrankte, ehemalige Fußball-Manager an diesem Abend zwar nicht geben, er ließ sich aber fotografieren.

Ähnlich viel Aufmerksamkeit erhielt auch Claudelle Deckert. Die Schauspielerin zeigte ihre Qualitäten als Künstlerin zur Freude der Anwesenden live im Eingangsbereich. Ihr Bild wurde später von Politiker Gregor Gysi (Die Linke) und Ex-Fußball-Manager Reiner Calmund versteigert. Den höchsten Preis erzielte aber das Trikot der Fußball-Nationalmannschaft von Jerome Boateng mit den Unterschriften der Kollegen. „Wenn ihr schnell viel Geld gebt, seid ihr mich auch schnell wieder los“, meinte Gysi – und Calmund legte nach: „Ihr sollt nicht nur umsonst essen, ihr seid auch hier, um etwas für die Kinder zu tun.“ „Calli“ spendierte noch ein Originaltrikot von Dortmund-Star Marco Reus dazu. Das Paket ging dann für 6250 Euro an den Meistbietenden. „Seine Partei hab ich zwar noch nie gewählt“, behauptete Calmund, „aber ich kann ihn sehr gut leiden.“

Partystimmung kam auf, als Heino, der sich schon seit 1971 für sozial benachteiligte Kinder engagiert, den 74er-WM-Song „Fußball ist unser Leben“ sang: „Ich kann mich noch genau an meinen ersten Spendenscheck über 57.000 Mark erinnern.“

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer