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Publikumsmagnet der diesjährigen Quadriennale war mit bislang rund 75 000 Besuchern die Beuys-Retrospektive „Parallelprozesse“ in der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen.

Publikumsmagnet der diesjährigen Quadriennale war mit bislang rund 75 000 Besuchern die Beuys-Retrospektive „Parallelprozesse“ in der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen.

Publikumsmagnet der diesjährigen Quadriennale war mit bislang rund 75 000 Besuchern die Beuys-Retrospektive „Parallelprozesse“ in der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen.

Düsseldorf. Die Kunst-„Quadriennale“ in Düsseldorf mit zahlreichen Ausstellungen von Joseph Beuys bis Nam June Paik hat bei den Besuchern nicht richtig gezündet. 200 000 Gäste lockte der bis zum 16. Januar dauernde Ausstellungsreigen binnen vier Monaten an, sagte Quadriennale-Sprecher Werner Lippert am Mittwoch auf Anfrage.

Er bestätigte damit einen Bericht der „Bild“-Zeitung. Die erste Quadriennale im Jahr 2006 hatte dank einer großen Caravaggio- Schau 380 000 Besucher verzeichnet. Allein fast 180 000 Menschen hatten seinerzeit in Düsseldorf die Arbeiten des frühbarocken Künstlers bewundert. Publikumsmagnet der diesjährigen Quadriennale war mit bislang rund 75 000 Besuchern die Beuys-Retrospektive „Parallelprozesse“ in der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen.

Hinter den Erwartungen blieb vor allem die Ausstellung zum Medienkünstler Nam June Paik zurück, die nur knapp 20 000 Besucher sahen. Allerdings habe die Schau bereits im November abgebaut werden müssen, als sie gerade mächtig angezogen habe, sagte Lippert. Die in Zusammenarbeit mit der Tate Gallery erarbeitete Ausstellung musste aber nach Liverpool geschickt werden.

Bei der Düsseldorfer Quadriennale stellen zehn Museen und mehr als 30 Galerien unter dem Motto „kunstgegenwärtig“ seit Anfang September Kunst aus den vergangenen 50 Jahren aus. Der Titel sei „sperrig“, räumte Lippert ein. Beim nächsten Mal müssten das allgemeine Motto, aber auch die Titel der einzelnen Ausstellungen populärer sein. Enttäuscht sei er trotz des Besucherrückgangs nicht, sagte Lippert.

Die kleineren Häuser seien mit ihren Zahlen sehr zufrieden. Auch das Medienecho sei sehr groß gewesen. Ob es eine dritte Quadriennale 2014 geben wird, ist noch offen. Darüber müssten die Stadt und der Aufsichtsrat entscheiden, sagte Lippert. Er ist dennoch optimistisch: Die Stadt habe für die nächste Quadriennale bereits fünf Millionen Euro im Haushalt eingeplant.

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