Acht Büros kämpfen um die Überplanung des Bereichs zwischen Johanneskirche und Theatermuseum.

Im zweiten Bauabschnitt für den Kö-Bogen soll der Tausendfüßler fallen. Neues Grün und neue Gebäude entstehen.
Im zweiten Bauabschnitt für den Kö-Bogen soll der Tausendfüßler fallen. Neues Grün und neue Gebäude entstehen.

Im zweiten Bauabschnitt für den Kö-Bogen soll der Tausendfüßler fallen. Neues Grün und neue Gebäude entstehen.

Wolff

Im zweiten Bauabschnitt für den Kö-Bogen soll der Tausendfüßler fallen. Neues Grün und neue Gebäude entstehen.

Düsseldorf. Da waren es nur noch acht. Seit Freitag stehen die Architekten fest, die es in die letzte Runde des Wettbewerbs zur Gestaltung des zweiten Bauabschnitts des Kö-Bogens geschafft haben.

Eine Jury unter Vorsitz des Frankfurter Stadtplaners Albert Speer siebte von 28 Bewerbern 20 aus, die verbleibenden stellen sich in einer zweiten Stufe erneut einer Auswahl. Der beste Entwurf bekommt den Zuschlag und 150.000 Euro Preisgeld.

Was ist der Kö-Bogen II? Es geht um die Neugestaltung des Areals zwischen Kö, Hofgarten/ Theatermuseum, Schauspielhaus und Schadowstraße. Das Herz der Stadt erhält dadurch eine neue Optik und Lebensqualität.

Der Tausendfüßler und andere Relikte der Stadtplanung aus den 50er Jahren wie die Gebäude an der Tuchtinsel oder Bleichstraße sollen ebenfalls überplant werden. Mit den jetzigen Eigentümern muss die Stadt aber über Abriss bzw. Verkauf verhandeln.

Welche Büros sind im Rennen? André Poitiers mit Arbos Landschaftsarchitekten (beide Hamburg); Haberland Architekten mit Regina Poly (beide Berlin); Hascher-Jehle Planungsgesellschaft und Hutterreimann  &Cejka Landschaftsarchitektur (beide Berlin); KSP Engel und Zimmermann mit Lill & Sparda Landschaftsarchitekten (beide Köln); Molestina Architekten (Köln) mit FSWLA Landschaftsarchitektur (Düsseldorf); Eller+Eller Architekten (Düsseldorf) mit RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten (Bonn); APB Architekten mit Gartenlabor (beide Hamburg) und Ortner & Ortner Baukunst (Wien) mit Atelier Loidl (Berlin).

Wie wurden sie ausgewählt? Das Preisgericht (mit OB Elbers, Vertretern von Politik und Verwaltung sowie externen Architekten) hat die anonymisierten Entwürfe gesichtet und konnte maximal zehn in die zweite Runde schicken.

Warum haben die acht überzeugt? "Aufgrund ihrer Qualität und der sehr unterschiedlichen Herangehensweise an das Projekt haben wir uns einstimmig auf diese Entwürfe geeinigt", sagt Albert Speer. Unter den Büros gibt es noch keine Reihenfolge. Über ihre Favoriten verrät die Jury derzeit nichts.

Was haben die Büros geplant? Es geht in der ersten Runde nicht um die architektonischen Einzelheiten, sondern um Stadtplanung: Wo entstehen neue Plätze, Wege oder Wasserflächen? Für Größen und Nutzung von Neubauten gab es keine Vorgaben. Auch nicht über die Kosten.

Kann die Öffentlichkeit mitentscheiden? Zwischen 3. und 6.Februar werden die Entwürfe im Schauspielhaus ausgestellt. Anregungen und Idee für die zweite Stufe können direkt an die Teams weitergegeben werden.

Wann wird entschieden? Nach der Präsentation überarbeiten die Büros ihre Entwürfe, die Jury entscheidet endgültig Anfang April.

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