Neue Straße soll nach dem verstorbenen Oberbürgermeister benannt werden.

Joachim Erwin war ein Verfechter des Kö-Bogens.
Joachim Erwin war ein Verfechter des Kö-Bogens.

Joachim Erwin war ein Verfechter des Kö-Bogens.

Stadt

Joachim Erwin war ein Verfechter des Kö-Bogens.

Düsseldorf. Der Kö-Bogen war eines der Projekte, für die Oberbürgermeister Joachim Erwin bis zu seinem Tod im Mai 2008 gekämpft hat. Auf dem Gelände wird eine neue Straße entstehen, eine Verlängerung der Berliner Allee. Im Rathaus gibt es nun die Idee, die Kö-Bogen-Straße nach Joachim Erwin zu benennen. Gisela Piltz (FDP) und Klaus-Heiner-Lehne (CDU) unterstützen den Vorschlag.

Anders als vor zwei Jahren, als die Flughafenbrücke, die den Namen des verstorbenen OBs tragen sollte, gibt es für den Vorschlag auch Unterstützung aus den anderen Fraktionen. „Ich wäre damit nicht glücklich, aber es würde passen“, sagt Bürgermeisterin Gudrun Hock (SPD), „wenn man die Stadtentwicklung betrachtet, wäre es nur logisch, wenn man die Straße nach dem benennt, der sich für den Kö-Bogen stark gemacht hat.“

Ähnlich sieht das auch Günter Karen-Jungen von den Grünen: „Es war klar, dass wir uns einmal mit dem Thema beschäftigen müssen.“ Auch er hält den Kö-Bogen für den geeigneten Ort, um Joachim Erwin zu ehren: „Wir Grünen sind ja nicht grundsätzlich gegen den Kö-Bogen, sondern nur gegen die Art und Weise, wie die Planung durchgezogen wurde.“

OB Elbers ist nicht begeistert von dieser „Ehrung“

Nicht begeistern kann sich Oberbürgermeister Dirk Elbers für die Idee: „Ich halte bei dieser Frage nichts von Schnellschüssen.“ Für ihn steht die Benennung einer Straße oder eines Platzes nach Joachim Erwin zurzeit nicht auf der Tagesordnung. Außerdem sei die Allee auf der heutigen Hofgartenstraße bislang eine Straße ohne jede postalische Adresse: „Welche Ehrung wäre das denn?“

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