Offen ist die Zukunft des Goldfingerbrunnens. Ein Vorschlag ist die Schadowstraße.

Wasserspiele
Hier stand der Goldfingerbrunnen noch an der Tuchtinsel. Archiv-F: StA

Hier stand der Goldfingerbrunnen noch an der Tuchtinsel. Archiv-F: StA

Hier stand der Goldfingerbrunnen noch an der Tuchtinsel. Archiv-F: StA

Düsseldorf. Mit dem Kö-Bogen gerät auch die Brunnenlandschaft in der Innenstadt in Bewegung. Manche müssen sogar umziehen. Planungsdezernent Gregor Bonin informierte am Mittwoch im Fachausschuss über die Pläne der Stadt.

Insgesamt vier Brunnen sind besonders von den umfangreichen Bauarbeiten betroffen, drei von ihnen sind zurzeit eingelagert. Zum einen ist das der Schalenbrunnen von Leo Müsch, der in der zweiten Jahreshälfte an seinem alten Standort auf dem wiederhergestellten Corneliusplatz aufgebaut wird. Der Salinenbrunnen von Max Kratz und Kurt Räder kehrt dagegen nicht zurück zum Schadowplatz, er soll im nächsten Jahr an der Ecke der Klosterstraße zur Immermannstraße sprudeln. Noch völlig offen ist die Zukunft des 2008 in seine Einzelteile zerlegten Goldfingerbrunnens von Kurt Link, der an der Tuchtinsel stand, dort aber nicht wieder installiert werden kann. Bonin empfiehlt, einen Standort an der neu zu gestaltenden Schadowstraße zu überlegen.

Ein Standortwechsel steht zudem dem Kugelbrunnen von Friedrich Werthmann bevor. Er soll zwar auch künftig am Martin-Luther-Platz stehen, jedoch ein gutes Stück weiter nördlich.

Insgesamt gibt es 47 Brunnen in der Stadt. 290 000 Euro gibt die Stadt jährlich zu deren Instandhaltung aus, 250 000 Euro kamen 2014 für Sanierungen hinzu. In diesem Jahr wird der Tritonenbrunnen für allein 210 000 Euro wieder in Schuss gebracht.

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