Am Donnerstag startete der erste Kneipen-Karneval ohne Kippen. Ob das strikte Verbot dem Ansturm der Jecken standhielt?

Karneval 2014, Altweiber, Rauchen, Raucher, Gaststätten
Susanne (li.) und Jasmin trauern den alten Zeiten hinterher, als noch in der Kneipe geraucht werden durfte.

Susanne (li.) und Jasmin trauern den alten Zeiten hinterher, als noch in der Kneipe geraucht werden durfte.

Judith Michaelis

Susanne (li.) und Jasmin trauern den alten Zeiten hinterher, als noch in der Kneipe geraucht werden durfte.

Düsseldorf. Donnerstagmorgen um 10.30 Uhr stehen die Wetten drei zu eins. Ob das strikte Rauchverbot in Kneipen auch an Karneval durchzusetzen ist? „Nie im Leben“, lautet der Tenor in einer Männergruppe, die sich vom Düsseldorfer Hauptbahnhof zu Fuß in Richtung Altstadt vorarbeitet. „Irgendwann steckt sich der Erste eine Kippe an, und alle machen mit“, sagt der Robin Hood unter ihnen, und zwei seiner Freunde nicken. Nur einer von den vieren hält dagegen: „Gesetz ist Gesetz, daran ändert auch Karneval nichts.“

Seit Mai gilt in Nordrhein-Westfalen ein absolutes Rauchverbot in der Gastronomie. Ausnahmeregelungen wie Raucherclubs, die in der vergangenen Session dafür gesorgt haben, dass weitergequalmt werden durfte, sind passé.

Was die Jecken in der Düsseldorfer Altstadt vom Rauchverbot halten, ob es wirklich durchgesetzt werden konnte und wie das Ordnungsamt reagiert, lesen Sie in der Freitagsausgabe der Westdeutschen Zeitung.

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