Tour de France, Grand Départ
Trotz des schlechten Wetters lockte der erste Tour-Tag viele Fans auf die Straßen.

Trotz des schlechten Wetters lockte der erste Tour-Tag viele Fans auf die Straßen.

Nikolas Golsch

Trotz des schlechten Wetters lockte der erste Tour-Tag viele Fans auf die Straßen.

Düsseldorf. Es ist so schade, dass nach drei Wochen guten Wetters in der NRW-Landeshauptstadt ausgerechnet zum Start der Tour de France der Regen nicht aufhören wollte. Die Zahl der Stürze hielt sich zwar in Grenzen, aber leider erwischte es ausgerechnet Rick Zabel, der mit so großen Hoffnungen in seine erste Tour und die erste Etappe gestartet war. Der Boden war leicht glitschig, und das ist Gift für die nahezu profillosen Riefen der 198 Radprofis.

Die gute Nachricht für den Radsport war aber, dass sich die Fans überhaupt nicht von den Unbilden des Wetters abhalten ließen. „Hier müssen wir doch dabei sein. Das werden wir in den nächsten Jahren nicht mehr erleben“, sagte Rick Petermann aus Düsseldorf stellvertretend für viele ähnlich denkenden Zuschauer and der Strecke. „Da ist es doch völlig egal, ob es regnet oder nicht.“ Im Startbereich und in Zielnähe standen sie mindestens in Fünferreihen hintereinander und genossen die Stimmung und das Tour-Ambiente. Es ist ein Weltereignis, das viele vergleichbare Veranstaltungen von der Begeisterung am Rande der Straße locker in den Schatten stellt. Selbst auf den Rheinbrücken, die im Stadtzentrum (Kniebrücke/Oberkassler Brücke) jeweils einmal zu überqueren waren, standen die Radsport-Fans in großer Zahl und jubelten ausnahmslos jedem Fahrer zu.

Das Fazit zum ersten Tourtag

Und auch als der Regen schlimmer wurde, riss die Begeisterung nicht ab. Düsseldorf hat bereits am ersten (sportlichen) Tag bewiesen, dass die Tour-Direktoren die richtige Entscheidung getroffen haben, den Grand Depart 2017 der Frankreich-Rundfahrt nach Düsseldorf zu vergeben.

© WhatsBroadcast

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