Der Oberbürgermeister glaubt an einen enormen Imagegewinn durch den Grand Départ. Auch die Polizei ist zufrieden.

Oberbürgermeister glaubt an enormen Imagegewinn durch den Grand Départ. Auch die Polizei ist zufrieden.
Zogen am Sonntag eine erste Bilanz nach dem Grand Départ: Stadtsprecherin Kerstin Jäckel-Engstfeld, Stadtdirektor Burkhard Hintzsche, Oberbürgermeister Thomas Geisel und Frank Schrader, Geschäftsführer der Düsseldorf Tourismus GmbH.

Zogen am Sonntag eine erste Bilanz nach dem Grand Départ: Stadtsprecherin Kerstin Jäckel-Engstfeld, Stadtdirektor Burkhard Hintzsche, Oberbürgermeister Thomas Geisel und Frank Schrader, Geschäftsführer der Düsseldorf Tourismus GmbH.

Stadt Düsseldorf

Zogen am Sonntag eine erste Bilanz nach dem Grand Départ: Stadtsprecherin Kerstin Jäckel-Engstfeld, Stadtdirektor Burkhard Hintzsche, Oberbürgermeister Thomas Geisel und Frank Schrader, Geschäftsführer der Düsseldorf Tourismus GmbH.

Düsseldorf. Die Zuschauer ließen sich am Samstag nassregnen. Nicht ungerührt, aber wohlwissend, dass ihr Besuch des Grand Départs in Düsseldorf etwas Besonderes ist, weswegen sie das schlechte Wetter ertrugen. „Die Menschen haben dem Wetter getrotzt“, sagte Oberbürgermeister Thomas Geisel, der am Sonntag bei einer ersten Bilanzpressekonferenz nahezu beseelt von einem „schönen und unvergesslichen Wochenende“ sprach.

Bilder und Einschätzungen, die während der Fernsehübertragungen der Tour de France verbreitet wurden, geben Geisel recht: Moderatoren lobten Düsseldorf über den grünen Klee. Dies „nicht nur wegen der Organisation des sportlichen Großereignisses, sondern auch wegen der besonderen Stimmung“, wie Frank Schrader, Geschäftsführer der Düsseldorf Tourismus GmbH, betonte. Laut Stadtdirektor Burkhard Hintzsche gab es dafür schon jetzt Anerkennung von Berliner Kollegen, die in Düsseldorf zu Gast waren. „Sie sagten: Was das Veranstalten von Großereignissen angeht, können wir von euch noch viel lernen.“ Düsseldorf kommt an – vor allem diese positive Färbung stimmt die Rathausspitze heiter. Die Landeshauptstadt wird von außen sonst ja eher gepiesackt als gestreichelt. „Der Grand Départ ist ein Image- und Sympathiegewinn für Düsseldorf“, sagt Obergbürgermeister Thomas Geisel. „Das ist etwas, das bleibt auf jeden Fall.“

Einen großen Anteil, meint Schrader, trägt daran das Open-Air-Konzert von Kraftwerk. 15 000 Menschen erlebten am Samstagabend im Ehrenhof einen historischen Abend, bei welchem selbst der sonst eher distanzierte Ralf Hütter, Bandmitbegründer, Radsportler und Düsseldorfer, einen Moment der Rührung offenbarte. „Durch das Kraftwerkkonzert kommen wir auch in kulturell ausgerichtete Medien, die wir sonst nicht erreichen“, sagt Schrader. Einen ersten Check hat er bereits vorgenommen.

Ähnlich flott wie der Verkauf der Konzerttickets lief derjenige der Merchandising-Produkte. Die Menschen standen Schlange, um Düsseldorfer Tour-de-France-Souvenirs zu ergattern, der Großteil davon war bereits am Freitag vergriffen.

© WhatsBroadcast

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