Der Brite Geraint Thomas vom Team Sky feiert am Freitagabend den Sieg im Zeitfahren und das Gelbe Trikot des Gesamtführenden.
Der Brite Geraint Thomas vom Team Sky feiert am Freitagabend den Sieg im Zeitfahren und das Gelbe Trikot des Gesamtführenden.

Der Brite Geraint Thomas vom Team Sky feiert am Freitagabend den Sieg im Zeitfahren und das Gelbe Trikot des Gesamtführenden.

Vor dem Zeitfahren testen die Profis die Strecke.

Bernd Thissen, Bild 1 von 2

Der Brite Geraint Thomas vom Team Sky feiert am Freitagabend den Sieg im Zeitfahren und das Gelbe Trikot des Gesamtführenden.

Düsseldorf. Es ist so schade, dass nach drei Wochen guten Wetters in der NRW-Landeshauptstadt ausgerechnet zum Start der Tour de France der Regen nicht aufhören wollte. Die Zahl der Stürze hielt sich zwar in Grenzen, aber leider erwischte es mit Rick Zabel und Alejandro Valverde gleich zwei außergewöhnliche Profis. Rick Zabel, Sohn von Rennlegende Eric Zabel, war mit so großen Hoffnungen in seine erste Tour und die erste Etappe gestartet. Mitfavorit Valverde stürzte so schwer, dass er in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste. Für ihn ist die Tour vorbei.

Die gute Nachricht für den Radsport war aber, dass sich die Fans überhaupt nicht von den Unbilden des Wetters abhalten ließen. „Hier müssen wir doch dabei sein. Das werden wir in den nächsten Jahren nicht mehr erleben“, sagte Rick Petermann aus Düsseldorf stellvertretend für viele ähnlich denkenden Zuschauer an der Strecke. „Da ist es doch völlig egal, ob es regnet oder nicht.“

Im Startbereich und in Zielnähe standen sie mindestens in Fünferreihen hintereinander und genossen die Stimmung und das Tour-Ambiente. Es ist ein Weltereignis, das viele vergleichbare Veranstaltungen von der Begeisterung am Rande der Straße locker in den Schatten stellt. Selbst auf den Rheinbrücken, die im Stadtzentrum (Kniebrücke/Oberkassler Brücke) jeweils einmal zu überqueren waren, standen die Radsport-Fans in großer Zahl und jubelten ausnahmslos jedem Fahrer zu. Und auch als der Regen schlimmer wurde, riss die Begeisterung nicht ab.

Düsseldorf hat bereits am ersten (sportlichen) Tag bewiesen, dass die Tour-Direktoren die richtige Entscheidung getroffen haben, den Grand Depart 2017 der Frankreich-Rundfahrt nach Düsseldorf zu vergeben.

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