Die Heine-Uni bietet fünf neue, interdisziplinäre und praxisnahe Studiengänge

Hildesheim
Dr. Doris Hildesheim ist Leiterin des Studierendenservice

Dr. Doris Hildesheim ist Leiterin des Studierendenservice

Foto: Jochen Müller/HHU

Dr. Doris Hildesheim ist Leiterin des Studierendenservice

Die Studienfachwahl ist keine reine Herzensangelegenheit. Schon bei Studienbeginn stehen Fragen des späteren Übergangs in den Beruf im Vordergrund: Passt mein künftiger Abschluss zu meinen beruflichen Plänen, zu den Anforderungen des Arbeitsmarkts? Somit ist die Zauberformel guter Beratung die „Passung“: Individuelle Erwartungen und Fähigkeiten müssen mit den Anforderungen des Studienfachs übereinstimmen, dann kommt es zum Studienerfolg - für den Studierenden und für die Universität.

Was kann man damit werden?“ „Warum Düsseldorf?“ „Sind Praktika und Auslandsaufenthalte integriert?“ Mit der Einführung von fünf innovativen, interdisziplinären und praxisnahen Studiengängen, die international vernetzt sind und den Bedarf des regionalen Arbeitsmarkts aufnehmen, ist die Heinrich-Heine-Universität sehr gut aufgestellt, diese Fragen zu beantworten. Ab dem Wintersemester 2017 starten die Bachelorstudiengänge „Finanz- und Versicherungsmathematik“ und „Computerlinguistik“. Die künftigen Finanzmathematiker werden zusätzlich zu mathematischen und wirtschaftswissenschaftlichen Inhalten juristische Grundkenntnisse erwerben.

Um die Absolventen konkurrieren am Standort Düsseldorf neben Banken und Versicherungen auch Unternehmensberatungen und Wirtschaftsprüfungsinstitute - nicht zuletzt, da der Schwerpunkt Wirtschaft vertiefter vertreten ist als bei der vergleichbaren Wirtschaftsmathematik. Die Studierenden der Computerlinguistik werden interfakultär an der Philosophischen und der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät ausgebildet: Sie können nicht nur programmieren, sondern auch sprachliche Daten intelligent analysieren und nutzbar machen.

Breit aufgestellte Lehre generiert Spezialisten für den zunehmenden Bedarf in Industrie und Forschung, Stichwort: „Wirtschaft 4.0“. Ein Jahr später startet der Bachelorstudiengang „Naturwissenschaften“: Im Unterschied zur Oberstufe (wo höchstens zwei naturwissenschaftliche Fächer gewählt werden können) leistet die Universität eine fächerübergreifende Grundlagenausbildung und vermittelt interdisziplinäres Wissen, das die moderne Forschung braucht. Erst im zweiten Studienjahr spezialisieren sich die Studierenden – das erspart mit Sicherheit manchen Fachwechsel.

Vertieftes Expertenwissen wird in den Masterstudiengängen Molekulare Biomedizin oder Industrial Pharmacy erworben. Ersterer verbindet humanbiologische mit humanmedizinischen Fragestellungen. Die Studierenden sind eingebunden in die Erforschung und Entwicklung von neuen therapeutischen Konzepten und Arzneimitteln. Sie haben exzellente Berufsaussichten im Gesundheitswesen und bei Pharmaunternehmen, ebenso wie ihre Industrial Pharmacy-Kommilitonen: Diese erlernen experimentelle und theoretische Methoden der Entwicklung, Zulassung, Herstellung und Qualitätskontrolle von Arzneimitteln. Mit ihrem praxisnahen Studium (enge Anbindung an die invite GmbH) schließen die „Industrieapotheker“ die Lücke zwischen Apothekern, Medizinern und klassischen Naturwissenschaftlern.

Dr. Doris Hildesheim ist Leiterin des Studierendenservice

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer