Homens Da Luta aus Portugal im Demo-Look.
Homens Da Luta aus Portugal im Demo-Look.

Homens Da Luta aus Portugal im Demo-Look.

dpa

Homens Da Luta aus Portugal im Demo-Look.

Düsseldorf (dpa) - Für einen Erfolg beim Eurovision Song Contest (ESC) muss nicht nur das Lied stimmen, es braucht auch die richtige Optik. Die belgische Sängerin Barbara Dex, die beim Grand Prix 1993 den letzten Platz belegte, setzte hier Negativ-Maßstäbe. Ihr Auftritt im selbst geschneiderten hautfarbenen Kleid wird von ESC-Fans bis heute belächelt.

Die private Internetseite «House of Eurovision» vergibt alljährlich den «Barbara Dex Award» an den Künstler mit dem schlechtesten Outfit. Im Jahr 1998 ging die wenig schmeichelhafte Auszeichnung an den deutschen Kandidaten Guildo Horn. Der Schlagerbarde hatte sein «Guildo hat Euch lieb» in türkisfarbenem Samtanzug und Rüschenhemd geträllert.

Wie die ESC-Experten Clemens Dreyer und Claas Triebel in ihrem jüngst erschienenen Buch «Ein bisschen Wahnsinn» schreiben, versuchen manche Künstler, mit sogenannten Trickkleidern zu überzeugen: «Ein Trickkleid lässt sich entweder durch wenige Handgriffe verwandeln oder abstreifen oder hat sonstige unübliche Funktionen wie eingebaute Lampen oder Flügel.»

Die Autoren verorten den Beginn des Trickkleides ins Jahr 1978. Die deutsche Kandidatin Ireen Sheer habe damals ihr weißes Oberteil abgestreift und dann schulterfrei weitergesungen.

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