Judith Rakers (l.), Stefan Raab und Anke Engelke moderieren den ESC.
Judith Rakers (l.), Stefan Raab und Anke Engelke moderieren den ESC.

Judith Rakers (l.), Stefan Raab und Anke Engelke moderieren den ESC.

dpa

Judith Rakers (l.), Stefan Raab und Anke Engelke moderieren den ESC.

Düsseldorf (dpa) - Stefan Raab gibt sich vor seiner Moderation beim Eurovision Song Contest (ESC) betont kaltschnäuzig. «Ich habe keine Angst», sagte er am Montag in Düsseldorf.

Dort wird er am kommenden Samstag gemeinsam mit Komikerin Anke Engelke und «Tagesschau»-Sprecherin Judith Rakers das Finale der weltgrößten Musikshow moderieren. «Für mich ist das eine sehr einfache Aufgabe, weil ich das jeden Tag mache - da kann nichts schiefgehen», meinte er.

Raab betritt mit der Moderation einer internationalen Fernsehshow Neuland. Bekannt ist der Entertainer vor allem für seine Klamauk-Shows auf ProSieben. Dass er den ESC moderieren soll, hat viele Fans überrascht. Manche befürchteten, er könne als Lena-Entdecker befangen sein, andere störten sich an Raabs holprigem Englisch.

Bemüht um Witzigkeit stichelte Raab gegen Judith Rakers: «She has the Buxe voll.» Vor den internationalen Fans und Journalisten stimmte er dann auch noch das deutsche Volkslied «Mein Vater war ein Wandersmann» an. Dass Engelke im schwarzen und Rakers im kanariengelben Kleid erschienen, kommentierte Raab mit: «Zu Ehren von Borussia Dortmund.»

Wer von den Dreien beim Song Contest welche Wortanteile haben wird, ist weiter unklar. Anke Engelke sagte auf die Frage, wer denn auf der Bühne der Chef sei: «Derjenige, der spricht, ist der Boss.»

Wem Raab die Daumen für den Sieg drückt, wollte er nicht sagen. Als Moderator dürfe er nicht parteiisch sein. Lena sei aber sehr charmant und habe einen guten Song. Die Elektropop-Nummer «Taken By A Stranger» wurde nicht von Raab komponiert, sonst hätte er den Regeln zufolge nicht moderieren dürfen.

Raab, Engelke und Rakers sollen auch bei den beiden Halbfinalrunden an diesem Dienstag und Donnerstag durch den Abend führen. Dabei müssen sich 38 Nationen erst einmal für die Endausscheidung am Samstag qualifizieren. Die großen Teilnehmer Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien sind bereits fürs Finale gesetzt.

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