Jung und frisch präsentierte die Band Bilk das offizielle Düsseldorf-Lied zum Musikfest.

Manu Fiedler präsentierte mit ihrer Band Bilk den offiziellen Stadt-Song zum ESC.  Fotos (2): Bernd Schaller
Manu Fiedler präsentierte mit ihrer Band Bilk den offiziellen Stadt-Song zum ESC. Fotos (2): Bernd Schaller

Manu Fiedler präsentierte mit ihrer Band Bilk den offiziellen Stadt-Song zum ESC. Fotos (2): Bernd Schaller

100 Journalisten und 20 Agenturen waren gestern bei der symbolischen Schlüsselübergabe im Apollo vertreten.

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Manu Fiedler präsentierte mit ihrer Band Bilk den offiziellen Stadt-Song zum ESC. Fotos (2): Bernd Schaller

Düsseldorf. Seit Dienstag um 15.52 Uhr hat der Eurovision Song Contest in Düsseldorf offiziell begonnen. Da überreichte die Osloer Vizebürgermeisterin Aud Kvalbein den Ring mit ESC-Insignien im Apollo Varieté an Oberbürgermeister Dirk Elbers. Symbole der letzten ESC-Städte wie Noten oder eine Gitarre zieren den Metallring, ähnlich wie der OB das bereits mit den Ketten von Schützenketten kennt.

Danach war Fleißarbeit gefragt. Insgesamt 75 Auslosungen waren notwendig, bis alle 38 Teilnehmer der beiden Halbfinals am 10. und 12. Mai feststanden und platziert waren. Das zog sich wie Kaugummi.

„Ich bin lang und breit. Ich fühle mich wunderbar“

Oberbürgermeister Dirk Elbers nach dem Hinweis von Moderatorin Judith Rakers, dass die ESC-Auslosung echte Arbeit ist

Einen Eindruck, wie Düsseldorf seine Gäste begrüßen will, gab es musikalisch. Das Quartett Bilk um Frontfrau Manu Fiedler (31) präsentierte „Tanzen – der Rhythmus meiner Stadt“ zusammen mit dem Düsseldorfer Mädchen- und Jungenchor. Den offiziellen Song der Stadt zum ESC. Geschrieben hatte die Band das Lied gemeinsam mit Musikproduzent Dieter Falk (Pur, Monrose).

Der war nach dem Riesenlob von allen Seiten (siehe Kasten) für seine Schützlinge begeistert: „Mir ist ein Stein vom Herzen gefallen. So etwas kann ja auch mal schief gehen.“

Stadt will bald einen Download für das Lied anbieten

„Tanzen“ soll ab sofort bei allen Anlässen rund um den Song Contest gespielt werden. Offiziell erscheint das Lied erst in einigen Wochen. Die Stadt will aber schon bald eine Download-Version anbieten.

Längst ist die Planung für das Großereignis am 14. Mai in vollem Gange. Wie ARD-Unterhaltungschef Thomas Schreiber erklärt, sei man dabei, sich über die Bühne Gedanken zu machen: „In Russland war die Bühne 30 Meter breit. Darauf wirkte Patricia Kaas klein wie eine Ameise. Das wollen wir in Düsseldorf nicht.“ Damit Einzelinterpreten zur Geltung kommen, wird die Bühne in der Arena erheblich kleiner ausfallen.

Außerdem kündigte er zwei internationale Topacts für das Rahmenprogramm an: „Aber ich will heute noch nichts verraten.“

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