Lena darf ihren Titel verteidigen. In drei TV-Shows stellt sie zwölf neue Lieder vor – die Zuschauer entscheiden.

Andreas Maas vermietet im Mai sein Wohnzimmer. Das rote Sofa wird zum Gästebett umfunktioniert.
Andreas Maas vermietet im Mai sein Wohnzimmer. Das rote Sofa wird zum Gästebett umfunktioniert.

Andreas Maas vermietet im Mai sein Wohnzimmer. Das rote Sofa wird zum Gästebett umfunktioniert.

Michaelis

Andreas Maas vermietet im Mai sein Wohnzimmer. Das rote Sofa wird zum Gästebett umfunktioniert.

Berlin. Mit ihrem Hit „Satellite“ gewann Lena Meyer-Landrut voriges Jahr den „Eurovision Song Contest“. Bei der Neuauflage des Wettbewerbs im Mai in Düsseldorf darf die 19-Jährige für Deutschland zur Titelverteidigung antreten. In einem großen Lena-Spektakel im TV – „Unser Song für Deutschland“ singt sie zwölf neue Lieder, und das Publikum entscheidet, mit welchem sie beim Schlagerwettbewerb antritt.

Frau Meyer-Landrut, können Sie mittlerweile wieder auf die Straße gehen, ohne dass es einen Menschenauflauf gibt?

Lena Meyer-Landrut: Einen Auflauf hat es bis jetzt noch nie gegeben. Bis heute werde ich zwar auf der Straße immer wieder erkannt, aber damit kann ich ganz gut umgehen. Ich habe auch mein Privatleben die ganze Zeit relativ normal gelebt. Natürlich habe ich gewisse Maßnahmen ergriffen, ich habe zum Beispiel eine andere Telefonnummer, bin umgezogen und so.

Was ist Ihr Ziel beim Eurovision Song Contest im Mai in Düsseldorf?

Lena: Mein Ziel für die Titelverteidigung ist es, nicht Letzte zu werden – und ich hoffe, das kriege ich auch irgendwie hin.

Das Publikum entscheidet, welches Stück Sie im Mai singen. Wo liegt der Reiz, wenn Sie gegen sich selber antreten?

Lena: Die Sendung heißt ja aus gutem Grund nicht „Unsere Lena für Deutschland“, sondern: „Unser Song für Deutschland“. Die Musik steht im Vordergrund, nicht ich. Ich habe das Album fertig, und jetzt will ich wissen, für welches Lied sich Deutschland entscheidet.

Über den speziellen englischen Akzent, mit dem Sie singen, wurde viel gesprochen. Haben Sie sich den abtrainiert oder bleibt der als ein Markenzeichen erhalten?

Lena: Ich habe das nie als Markenzeichen gepflegt und habe mir auch nicht etwas anderes angewöhnt. Eventuell hat sich der Akzent aber dadurch verändert, dass ich in letzter Zeit viel mit internationalen Leuten spreche. Ich bin jemand, der sich schnell anpasst, ich übernehme sprachlich viel von anderen. Wenn ich ein paar Tage in Sachsen bin und mit den Leuten rede, fange ich plötzlich an zu sächseln (lacht).

Im April gehen Sie mit den neuen Liedern auf Tournee. Macht Sie der Gedanke daran noch nervös?

Lena: Auf jeden Fall. Wenn ich auftrete, bin ich immer nervös. Auch bei „Unser Song für Deutschland“ werde ich total nervös sein. Vor allem, weil das eine Nummer ist, wo ich plötzlich sechs Lieder hintereinander singe und performe, und in der Woche drauf noch einmal sechs neue Lieder. Das habe ich so noch nie gemacht, und ich habe noch nie eine Tour gespielt. Ich finde es total aufregend.

Machen Sie auch irgendwann mal Pause?

Lena: Ich hoffe, dass ich zwischendurch auch mal kleine Päuschen habe, kleine Offdays. Es wird bestimmt alles ziemlich viel, aber auch ganz spannend und total cool, und nach dem Contest kann ich mir vielleicht ein paar Wochen frei nehmen. Am allerliebsten fahre ich in ein Land, wo mich keiner kennt, mit Strand und Sonne.

Sie liebäugeln auch mit einer Schauspielkarriere. Gibt es schon konkrete Pläne?

Lena: Schauspiel war ja eigentlich mein Plan A, und ich bin immer noch nicht ganz von dem Gedanken weg, weil ich tierisch Lust dazu habe. Ich gehe auch gerne ins Theater. Ich habe keinen Masterplan. Ich weiß nur, dass ich irgendwann einen Bauernhof mit Hunden und Pferden haben will.

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