Verdammte Axt, jetzt wird's spannend: An diesem Dienstagabend wird knapp die Hälfte von Lenas Konkurrenz für den Eurovision Song Contest am Samstag ausgewählt. Außerdem sieht man schon mal Stefan Raab, Anke Engelke und Judith Rakers moderieren.

Mit im ersten Halbfinale ist Portugal, das seit 1964 fast jedes Jahr vertreten ist, aber bisher noch kein einziges Mal gewonnen hat. Die Homens da Luta treten mit  "Luta É Alegría" an.
Mit im ersten Halbfinale ist Portugal, das seit 1964 fast jedes Jahr vertreten ist, aber bisher noch kein einziges Mal gewonnen hat. Die Homens da Luta treten mit "Luta É Alegría" an.

Mit im ersten Halbfinale ist Portugal, das seit 1964 fast jedes Jahr vertreten ist, aber bisher noch kein einziges Mal gewonnen hat. Die Homens da Luta treten mit "Luta É Alegría" an.

eurovision.tv

Mit im ersten Halbfinale ist Portugal, das seit 1964 fast jedes Jahr vertreten ist, aber bisher noch kein einziges Mal gewonnen hat. Die Homens da Luta treten mit "Luta É Alegría" an.

Düsseldorf. Der Eurovision Song Contest geht in die heiße Phase: Am Dienstagabend moderieren Stefan Raab, Anke Engelke und „Tagesschau“-Sprecherin Judith Rakers das erste Halbfinale. Dabei werden aus 19 Teilnehmerländern 10 Finalisten ausgewählt.

Die deutschen Fernsehzuschauer können dann schon einmal Lenas Konkurrenten begutachten. Außerdem dürfte sich herausstellen, wie das Moderatoren-Trio harmoniert. „Das ist mehr als eine Generalprobe“, sagte NDR-Sprecherin Iris Bents am Montag, „es geht schon jetzt darum, Europa bestens zu unterhalten“.

Übertragen wird das erste Halbfinale aus der Düsseldorfer Arena ab 21 Uhr von ProSieben. Zehn weitere Finalisten werden am Donnerstag im zweiten Halbfinale ermittelt. Deutschland ist als einer der größten Geldgeber ebenso wie Frankreich, Italien, Großbritannien und Spanien direkt qualifiziert. Deshalb singt Lena erst am Samstag.

Man kann sie aber in der ARD und bei ProSieben in den Sendungen zur Vorberichterstattung erleben. Die ARD bringt jeden Abend eine Sendung um 18.50 Uhr, ProSieben hat gleich zwei tägliche Sendungen, einmal um 16 Uhr und dann auf dem Sendeplatz von „TV Total“ jeweils nach 22.00 Uhr.

Im ersten Halbfinale kämpfen unter anderem Polen, Russland und Griechenland um den Einzug in die Endrunde. Einige Titel geben bereits einen Vorgeschmack darauf, was man erwarten darf: Norwegen tritt mit „Haba Haba“ an, Armenien sucht sein Heil in „Boom Boom“, und Finnlands Botschaft an die Welt heißt „Da Da Dam“. Die türkische Band Yüksek Sadakat setzt mit dem Titel „Live It Up“ auf Rock statt auf orientalische Folklore.

Auch mit dabei ist Portugal, das seit 1964 fast jedes Jahr vertreten ist, aber bisher noch kein einziges Mal gewonnen hat. Wer weiterkommt, bestimmen zur Hälfte die Fernsehzuschauer, zur Hälfte die Jurys in den einzelnen Ländern - genauso wie beim Finale. Allerdings wird im Halbfinale nicht die Punktevergabe zelebriert („Twelve points for...“), es werden einfach nur Umschläge mit den Ergebnissen geöffnet.

Die Deutschen sind am Dienstag nicht stimmberechtigt, sondern erst beim zweiten Halbfinale am Donnerstag. Das ist ein bisschen die Strafe dafür, dass sie automatisch qualifiziert sind. Lena hat sich entschlossen, bei der Präsentation ihres Titels „Taken By A Stranger“ auf eine krachende Bühnenshow zu verzichten.

Gleißend weißes Scheinwerferlicht soll eine Art Lichtpyramide über ihr formen. Begleitet wird sie dazu - wie bereits bei der Vorentscheidung „Unser Song für Deutschland“ - von Tänzerinnen in silbrig glitzernden Ganzkörperanzügen. Das war von einzelnen Journalisten zwar kritisiert worden, aber Stefan Raab konterte, dann werde er die Tänzer erst recht beibehalten.

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