In der Altstadt gibt es den offiziellen ESC-Club, am Apollo-Varieté steht die Festivalbühne für viele Live-Künstler.

Düsseldorf. Der Eurovision Song Contest ist mehr als ein Musikwettbewerb in der Arena. Wer durch die Düsseldorfer Innenstadt läuft, begegnet dem Spektakel an allen Ecken. Abba & Co hängen plakativ an den Bauzäunen, die Stadt ist in ein Fahnenmeer verwandelt. Wer in die Stadt kommt, soll ein Frühlingsfest der guten Laune erleben – und Düsseldorf versucht, sich trotz aller Behinderungen durch die Bauarbeiten für Kö-Bogen und U-Bahn von seiner Schokoladenseite zu zeigen.

In der Altstadt hat der Song Contest eine feste Adresse: die Ratinger Straße. Im Quartier Bohème hat der offizielle Euro-Club seinen Sitz. Hier feiern die Delegationen der Teilnehmerländer, zumindest einen Blick auf die Stars und Sternchen kann man erhaschen. Tagsüber ist der Club bis 18 Uhr für jedermann offen, aus den Boxen ist ein ESC-Hit nach dem anderen zu hören. Die Speisekarte ist dreisprachig, hin und wieder stehen Autogrammstunden mit ESC-Künstlern an.

Viele Kneipen der Altstadt zeigen Übertragungen der Arena-Shows, Traditionshäuser wie der Uerige fahren bei den Halbfinals und dem Finale ebenfalls die Leinwand hoch. Auch sind tagsüber und abends die bunten und oft kostümierten Delegationen aus den insgesamt 43 Ländern in der Altstadt zu sehen.

Auf dem Johannes-Rau-Platz vor dem Apollo-Varieté steht am Rheinufer ab Dienstag die offizielle ESC-Festivalbühne der Landeshauptstadt. Von 18.30 bis 22 Uhr gibt’s Live-Musik von Punk bis Reggae, auch die verrückte Band „Molvanian Hairline“ tritt auf.

Am Mittwoch steigt der „Pink Wednesday“ mit Freddy Fischer (19 bis 22 Uhr), am Donnerstag steht unter anderem der italienische ESC-Teilnehmer Raphael Gualazzi auf der Bühne. Ebenfalls von 19 bis 22 Uhr läuft das Programm am Freitag mit Pop & Soul (Cassandra Steen und Jenniffer Kae), am Samstag geht’s von 13 Uhr bis Mitternacht rund. Vor dem geplanten Public Viewing des Finales stehen u.a. Dieter Falk (feat. Ex-Monrose Bahar) und Bilk, die Düsseldorfs ESC-Hymne geschrieben haben, auf der Bühne.

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