Neun Schulen gewinnen den mit insgesamt 11.000 Euro dotierten Preis, der zum achten Mal ausgeschrieben wurde.

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Eine Klasse für sich: In der Aula des Marie-Curie-Gymnasiums stellten sich am Montag die Sieger zum Gruppenfoto auf.

Eine Klasse für sich: In der Aula des Marie-Curie-Gymnasiums stellten sich am Montag die Sieger zum Gruppenfoto auf.

Judith Michaelis

Eine Klasse für sich: In der Aula des Marie-Curie-Gymnasiums stellten sich am Montag die Sieger zum Gruppenfoto auf.

Düsseldorf. Schulen organisieren ein Frühstück für ihre Kinder, öffnen Schülern mit Behinderung die Welt des Sports oder stellen immer wieder Aktionen für Obdachlose – und mit ihnen gemeinsam – auf die Beine: Am Montag haben Stadtwerke und die Westdeutsche Zeitung wieder den Düsseldorfer Schulpreis verliehen und auch diesmal hat die Aktion wieder den Reichtum des Engagements gezeigt, das neben dem ganz normalen Unterricht an den Schulen zum Alltag gehört.

Bereits zum achten Mal konnten Schulen sich bewerben, 11.000 Euro waren ausgeschrieben. Und es zeigte sich, dass die Resonanz weiter ungebrochen ist. 51 Projekte wurden der Jury eingereicht, 41 Schulen machten mit: „Das ist rund ein Viertel der Düsseldorfer Schulen“, wie Burkhard Hintzsche am Montag im Rahmen der Verleihung betonte. Der Schuldezernent unterstützte den Schulpreis auch dieses Jahr wieder als Jurymitglied und indem er die Preise an die drei Sieger bei den Grundschulen übergab.

Groß war die Freunde bei den neun Siegern, die alle mit großen Gruppen nach Gerresheim gekommen waren, Schüler, Lehrer, Eltern und Partnern, etwa von Sportvereinen oder Fachhochschule. Gastgeber war das Marie-Curie-Gymnasium, das mit einem zoologischen Projekt bei den weiterführenden Schulen den ersten Preis erhielt.

Das Preisgeld hat das „Marie Curie“ fürs Projekt verplant

Die Schule hat sich ein Insektarium zugelegt, erweitert um einige Reptilien, die Tiere kommen im Bio-Unterricht zum Einsatz und werden von den Schülern mit viel Einsatz versorgt. Um den Plan eines Freilandgeheges umzusetzen, kommt der Schule das Preisgeld sehr gelegen, das Stadtwerke-Vorstand Rainer Pennekamp persönlich überreichte.

Rund 100.000 Euro sind seit Beginn des Schulpreises geflossen, um Förderung zu verbessern und das Zusammenleben schöner und bunter zu machen.

Entstanden ist der WZ-Schulpreis aus einer Adventsaktion für Schulen. Weil die Resonanz gleich so groß war, kam im nächsten Jahr die Neuauflage – damit war der WZ-Schulpreis geboren.

41 Schulen haben sich in diesem Jahr beteiligt, einige gleich mit mehreren Projekten, so dass die Jury aus 51 Bewerbungen auswählen musste.

Eine der Siegerschulen richtet jedes Jahr die Siegerehrung aus. Marie-Curie-Schüler kümmerten sich gestern mit viel Einsatz um perfekte Ton- und Lichttechnik.

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