Kinder von Förderschulen bekommen Chancen, mehr Selbstvertrauen zu gewinnen.

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Franz-Marc-Schüler auf dem Weg zum Sportabzeichen.

Franz-Marc-Schüler auf dem Weg zum Sportabzeichen.

David Young

Franz-Marc-Schüler auf dem Weg zum Sportabzeichen.

Düsseldorf. Viel wird über Inklusion gesprochen, die Rede ist dabei oft von Regelschulen, die nun Kinder mit Behinderung oder Lernproblemen aufnehmen. Weniger bekannt ist, wie sich die Förderschulen dafür einsetzen, ihren Schülern den Weg ins „normale“ Leben zu öffnen. Die Franz-Marc-Schule zum Beispiel hat sich mit dem TV Angermund zusammengetan und ermöglicht so den Kinder Sport mit einer Vereinstrainerin, zudem können die Kinder seit kurzem das Sportabzeichen machen. Unterschiedliche Niveaus werden angeboten, so dass jeder mitmachen kann. Viele Kinder sind mit Begeisterung bei der Sache, einige sogar dem Sportverein beigetreten.

Auch die Kinder der Theodor-Andresen-Schule bekommen Gelegenheit, sich zu beweisen, seitdem ein Schwarzlichttheater eingerichtet wurde. Das pantomimische Spiel im Dunkeln gibt den Kindern mit Behinderung Gelegenheit, ihre Angst zu überwinden und vor Publikum aufzutreten. Eine AG probt einmal die Woche, bastelt Kostüme. Nach der erfolgreichen Premiere von „Tarzan“ folgt nun ein Queen-Musical.

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