Der Düsseldorfer Schulpreis geht in die neunte Runde. Wieder können Schulen mit guten Ideen gewinnen. 11.000 Euro stiften die Stadtwerke.

Der Düsseldorfer Schulpreis geht in die neunte Runde. Wieder können Schulen mit guten Ideen gewinnen. 11 000 Euro stiften die Stadtwerke.
Vorjahressieger: Kinder des Marie-Curie-Gymnasiums im Insektarium, das sie mit Lehrern aufgebaut haben und pflegen. Archiv

Vorjahressieger: Kinder des Marie-Curie-Gymnasiums im Insektarium, das sie mit Lehrern aufgebaut haben und pflegen. Archiv

J. Michaelis

Vorjahressieger: Kinder des Marie-Curie-Gymnasiums im Insektarium, das sie mit Lehrern aufgebaut haben und pflegen. Archiv

Düsseldorf. Der Düsseldorfer Schulpreis hat sich zu einer echten Tradition entwickelt. Schon acht Mal ist er inzwischen vergeben worden und der Zuspruch ist ungebrochen. Rund 40 Schulen mit noch mehr Projekten haben sich in den vergangenen Jahren beworben. Jetzt ruft die Westdeutsche Zeitung erneut alle Düsseldorfer Schulen auf, mitzumachen und ihre besten Projekte an uns zu schicken. Als Sponsor mit im Boot sind wie schon im Vorjahr die Stadtwerke.

Die Erfahrungen der vergangnen Jahre zeigen: Den Schulen kommen immer wieder neue Ideen, der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Am Marie-Curie-Gymnasium etwa haben Schüler und Lehrer einen kleinen Zoo zum Teil exotischer Insekten aufgebaut, der im Biologie-Unterricht praktische Anwendung findet. Bei der Hege und Pflege der Tiere sind die Kinder mit großem Eifer dabei.

Und das, obwohl viele Schulen mit der Inklusion und der Aufnahme von Flüchtlingskindern zwei Riesenaufgaben zu stemmen haben – beides Bereiche, die sich aber auch für eine Bewerbung eignen, wie das Beispiel der Franz-Marc-Schule zeigt, das Kindern den Weg in den Vereinssport ebnet – ebenfalls einer der Sieger aus dem Vorjahr.

Der Schulpreis zeigt Lehrern und Familien, was andere so machen

Die Beispiele zeigen: Die Arbeit in den Schulen ist so vielfältig wie das Leben. Nicht nur Ideen werden ersonnen, um das Lernen zu verbessern. Die Schulen kümmern sich immer mehr darum, das Zusammenleben sozial zu gestalten, auf das Berufsleben vorzubereiten, das kulturelle Leben zu stärken, die Gesundheit der Kinder und Jugendlichen und ihr Verantwortungsgefühl zu fördern.

Der Schulpreis würdigt das nicht nur mit Geldpreisen, er bringt es auch an die Öffentlichkeit, was an den Schulen neben dem täglichen Unterricht alles auf die Beine gestellt wird. Die Sieger werden mit jeweils 2000 Euro belohnt, insgesamt sind 11 000 Euro für die besten Projekte zu gewinnen. Wie schon in den Vorjahren hat Karnevalswagenbauer Jacques Tilly wieder die Schirmherrschaft übernommen. Bis zum 29. Januar werden Bewerbungen angenommen. Die Preisverleihung soll voraussichtlich im März stattfinden.

Jacques Tilly hat wieder die Schirmherrschaft übernommen. Der Wagenbauer und Künstler hat selbst zwei Söhne im schulpflichtigen Alter.

Alle Düsseldorfer Schulen sind aufgerufen, mitzumachen. Die Preise werden in drei Kategorien bzw. Schulformen vergeben: weiterführende Schulen, Grundschulen sowie Förderschulen/Berufskollegs. In jeder Kategorie gibt es mehrere Sieger. Es werden Preise im Wert von zusammen 11 000 Euro vergeben.

Zur Orientierung dienen die Kategorien Leseförderung, musische Projekte, Integration, Lebensraum Schule, selbstständige Schule/Kooperation. Grundsätzlich ist jede Art von Projekt willkommen. Fragen zu Verfahren und Bewerbung beantworten wir (Tel. 0211/8382-2311).

Bewerbungen richten Sie bitte bis zum 29. Januar an: Westdeutsche Zeitung, René Schleucher, Königsallee 27, 40212 Düsseldorf oder per E-Mail an: schulpreis@wz-duesseldorf.de, Fax: 8382-2238.

Weitere Informationen rund um den Schulpreis und die Projekte und Sieger der vergangenen Jahre finden Sie auf der WZ-Homepage im Internet unter wz-duesseldor.de

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