Schüler sind bald im Bürgerfunk zu hören.

Radio Donnerwetter sendet bald im Bürgerfunk, freuen sich (v.li.) Lehrer Birger Weindel, Dennis (mit Mikro), Dennis (re. neben Birger Weindel), Amir, Jens (mit roter Jacke), dahinter Sebastian, Journalistin Jessica Behr, dahinter Christian.
Radio Donnerwetter sendet bald im Bürgerfunk, freuen sich (v.li.) Lehrer Birger Weindel, Dennis (mit Mikro), Dennis (re. neben Birger Weindel), Amir, Jens (mit roter Jacke), dahinter Sebastian, Journalistin Jessica Behr, dahinter Christian.

Radio Donnerwetter sendet bald im Bürgerfunk, freuen sich (v.li.) Lehrer Birger Weindel, Dennis (mit Mikro), Dennis (re. neben Birger Weindel), Amir, Jens (mit roter Jacke), dahinter Sebastian, Journalistin Jessica Behr, dahinter Christian.

Stefan Arend

Radio Donnerwetter sendet bald im Bürgerfunk, freuen sich (v.li.) Lehrer Birger Weindel, Dennis (mit Mikro), Dennis (re. neben Birger Weindel), Amir, Jens (mit roter Jacke), dahinter Sebastian, Journalistin Jessica Behr, dahinter Christian.

Düsseldorf. Die Franz-Marc-Förderschule hat vor zwei Jahren beschlossen, ein eigenes Radioprojekt auf die Beine zu stellen. Der Grund: Das Leben der Schüler ist wesentlich von Medien geprägt, Menschen mit geistiger Behinderung jedoch sind darin nur wenig präsent. "Also machen wir es selbst" lautet die neue Devise.

Ein Redaktionsteam von acht Schülern wurde gebildet, das mit Unterstützung eines Lehrers und eines Radioprofis Beiträge produzierte. Sie handeln von der ersten Liebe, dem Besuch einer Ausstellung, von Musik. Demnächst strahlt Antenne Düsseldorf die Schülerarbeiten im Bürgerfunk aus. Für so viel Kreativität gab es von der Jury den ersten Preis in der Gruppe Förderschulen/Berufskollegs.

Eine Schülerfirma, ein Theaterstück und selbst gefertigte Bücher

Knowhow und Feingefühl haben Schüler des Elly-Heuss-Knapp-Berufskolleg bei einem Gemeinschaftsprojekt mit der Theodor-Andresen-Förderschule unter Beweis gestellt. In Anlehnung an "Alice im Wunderland" haben Berufsschüler und Förderschüler das Theaterstück "Wer träumt wen" inszeniert.

Vom Kostüm bis zum Bühnenbild haben die Kinder und Jugendlichen alles selbst gefertigt. Für diesen Beitrag zur Integration gibt es von der Jury den 2.Preis.

Das Schulbüdchen sowie die farbige Gestaltung am Schulgebäude und im Stadtteil sind fest in der Hand der Schulerfirma Ahoi. Diese gibt es bereits seit zehn Jahren an der Alfred-Herrhausen-Schule und lehrt die Kinder, sich auf die Zeit nach der Schule vorzubereiten und im Alltag zurecht zu finden. Eine echte Hilfe im Leben von Förderschülern, urteilt die Jury und vergibt dafür den dritten Platz.

Um die Leseförderung ihrer Kinder bemüht sich die Janusz-Korczak-Förderschule. In der schuleigenen Bücherei werden nicht nur Medien ausgeliehen, sondern auch Bücher von den Kindern selbst hergestellt. Das motiviert, meint die Jury und verleiht der Schule den dritten Preis.

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