Richter schlägt 20 Prozent Minderung vor.

Manes Meckenstock ist sauer auf die Wehrhahnlinie.
Manes Meckenstock ist sauer auf die Wehrhahnlinie.

Manes Meckenstock ist sauer auf die Wehrhahnlinie.

Dirk Thomé

Manes Meckenstock ist sauer auf die Wehrhahnlinie.

Düsseldorf. Im Musterprozess um den mutmaßlich Wehrhahnlinien-Geschädigten und Kabarettisten Manes Meckenstock hat der Richter gestern einen Vergleichsvorschlag unterbreitet. Die WFD Wohnungsbau GmbH Familienhilfe Düsseldorf verklagt ihren Mieter Manes Meckenstock. Dieser hatte die Miete gemindert, weil neben dem Theater an der Bilker Allee ein tiefes Einstiegsloch für eine Tunnel-Bohrmaschine der Wehrhahnlinie klafft.

Das Gericht schlug eine Mietminderung um 20 Prozent vor - nicht nur wegen des U-Bahnbaus, sondern auch wegen anderer Mängel. Der Richter betonte, dass es sich um einen Einzelfall handelt. Grundsätzlich sei eine Baustelle kein Grund, die Miete zu mindern. Sollte der Vergleich nicht zustande kommen, muss umfassend Beweis erhoben werden.

Verkehrsamtsleiterin Andrea Blome sagte, es sei zurzeit kein weiterer Wehrhahnlinien-Prozess bei den Gerichten anhängig, in den die Stadt involviert ist.

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