Ab Freitag, 13. Januar wird rund um die Arcaden alles anders für die Fahrgäste der Rheinbahn.

Am Bilker Bahnhof bleibt nichts wie es ist. Viel Stress für Anwohner und Pendler.
Am Bilker Bahnhof bleibt nichts wie es ist. Viel Stress für Anwohner und Pendler.

Am Bilker Bahnhof bleibt nichts wie es ist. Viel Stress für Anwohner und Pendler.

Christof Wolff, Bild 1 von 2

Am Bilker Bahnhof bleibt nichts wie es ist. Viel Stress für Anwohner und Pendler.

Düsseldorf. Am Bilker S-Bahnhof wird ab Freitag, 13. Januar fast alles anders für Rheinbahn-Kunden: Weil an der Haltestelle „Bilk S“ die Tunnelrampe und -einfahrt für die Wehrhahnlinie gebaut werden, halten alle Bus- und Bahnlinien ab Montag nicht mehr dort.

Die Ersatzhaltestellen für die Straßenbahnlinien 706, 707 und 713 liegen nun in beiden Fahrtrichtungen an der Brunnenstraße; die 712 hält in der Aachener Straße. Die neuen Haltestellen für die Buslinien 835 und 836 wiederum liegen auf der Friedrichstraße vor den Düsseldorf Arcaden (Richtung Uni) beziehungsweise an der Merowingerstraße (stadteinwärts). Sämtliche verlegten Haltestellen bleiben dort bis zur Inbetriebnahme der Wehrhahnlinie im Jahre 2015.

Bereits Freitagabend, 21 Uhr, beginnen die Gleisumbauten, die am Montagmorgen um 6 Uhr vollendet sein sollen. In der Zeit fahren die 706 und 712 ab Benrather Straße (in Gegenrichtung ab Karolingerplatz) eine Umleitung auf dem Linienweg der 715. Die 707 fährt ab Morsestraße über die Strecke der 701 und hält an der Färberstraße statt am S-Bahnhof Bilk. Die 712 pendelt nur zwischen Ratingen und Kirchplatz, nach Volmerswerth fahren Ersatzbusse.

Schon seit Mittwoch sind Friedrich- und Elisabethstraße zwischen Bach- und Merowinger Straße für Autofahrer zeitweise nur einspurig befahrbar, was immer wieder zu größeren Staus führt.

Verkehrsclub kritisiert lange Wege für die Fahrgäste am S-Bahnhof

Kritik an den Haltestellen-Verlegungen übte am Freitag der Verkehrsclub (VCD): „Lange Wege für die Fahrgäste und unsichere Anschlüsse sind am Bilker Bahnhof nun programmiert“, sagte VCD-Sprecher Iko Tönjes. Vor allem, dass jetzt Bahnen und Busse zum teilweise gleichen Ziel an verschiedenen Haltestellen abfahren, sei irritierend – und möglicherweise überflüssig.

Tönjes: „Ungeklärt ist doch, ob nicht vor den Arcaden und gegenüber vor Real genug Platz gewesen wäre, um dort jeweils Haltestellen aller Linien einzurichten.“

Verschlechterungen für mobilitätsbehinderte Fahrgäste der 712 räumt auch die Rheinbahn ein: So ist der Einstieg auf der Aachener Straße erschwert, da die Bahnen auf der Straße halten.

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