Düsseldorfer Politiker haben das Bohrgerät besichtigt, das für die Wehrhahn- Linie zurzeit montiert wird.

Die Düsseldorfer Delegation vor einem Bauteil für die Schildbohrmaschine.
Die Düsseldorfer Delegation vor einem Bauteil für die Schildbohrmaschine.

Die Düsseldorfer Delegation vor einem Bauteil für die Schildbohrmaschine.

Stadt Düsseldorf

Die Düsseldorfer Delegation vor einem Bauteil für die Schildbohrmaschine.

Düsseldorf. Die Baumaschinen, die derzeit die City bevölkern, ziehen die Blicke von Baustellentouristen auf sich. Ein ganz anderes Kaliber haben jetzt Fachpolitiker der Kommission für den U-Bahn-Bau in Augenschein genommen.

Sie hatten Glück, dass sie bei der Firma Herrenknecht in Schwanau zur Besichtigung der entstehenden Tunnelbohrmaschine vorgelassen wurden: Journalisten hatten bei ihren Anläufen bei dem badischen Unternehmen weniger Glück.

Für die entstehende Wehrhahnlinie - sie wird unabhängig vom Kö-Bogen gebaut - startet im November die heiße Phase. Dann wird die gigantische Bohrmaschine in Düsseldorf zusammengebaut, der unterirdische Einsatz folgt ab März 2010 ab Bilk. Der stählerne Wurm ist 70 Meter lang und wiegt 1.200 Tonnen. Das Schneidrad hat einen Durchmesser von 9,50 Meter. Aktuell läuft in Schwanau die Endmontage der Tunnelbohrmaschine in einer großen Halle. Der Projektname lautet "S 491".

Die Schildfahrt durch das Erdreich erfolgt mit sieben Mann Besatzung. Gearbeitet wird in drei Schichten an fünf Tagen pro Woche. Erst geht es von Bilk 1.300 Meter bis zur Höhe Benrather Straße, dort wird das Schneidrad nach oben befördert und am Corneliusplatz wieder in die Tiefe gelassen. Der Rest der Maschine wird rückwärts nach Bilk gezogen und dann für die Reststrecke von 950 Metern wieder eingesetzt.

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