Band-Wettbewerb Artistival mischt sich diesmal mit der Feier im Rosengarten.

Das Sommerfest des Stadtmuseums steht Dank einer Kooperation mit dem Leo-Club Rheinmetropole ganz im Zeichen junger Musik. Der von der Jugendorganisation der Lions in Düsseldorf bereits 2013 ins Leben gerufene Band-Wettbewerb „Artistival“ gibt jungen Musikern die Möglichkeit, bei einem Event aufzutreten, sich mit eigenen Songs – dies ist den Veranstaltern besonders wichtig – zu präsentieren.

Die Bands beziehungsweise Musiker werden von den Mitgliedern des Leo-Clubs aus einer Reihe von Bewerbungen ausgesucht und sollen möglichst ein breites Spektrum an Musikrichtungen repräsentieren. Der Hauptpreis für den Wettbewerb, bei dem das Publikum selbst durch ein Voting den Gewinner bestimmt, ist ein Coaching mit Dieter Falk.

Die Spendenziele des Benefizkonzertes darf das Publikum zudem auch durch Voting in eine Reihenfolge bringen. Diese sind die Kindertafel, das Projekt Museum im Quartier, das sich insbesondere an Hochbetagte und Menschen mit Demenz richtet und der Freundeskreis des Stadtmuseums Düsseldorf, der indes selbst Mitveranstalter ist.

Nach der Vorband „Steckenpferd“ – die Gewinner des letzten Artistival – ringen drei Künstler um die Gunst des Publikums. Neben „Halftimelover“, das sind vier Musiker, die sich ganz dem Rock verschrieben haben, stehen die Singer/Songwriter Jonathan Harder und André Degiorgio alias „enkelson“ auf dem Programm. Letzterer – sein Markenzeichen ist übrigens die Ukulele – dürfte vielen Düsseldorfern unter anderem durch sein Lied „Düsseldorf (mein Blumentopf)“ bekannt sein, das auch schon vor einem Fortuna-Spiel gespielt wurde oder seinem Mottolied für den Düsseldorfer Christopher Street Day 2018.

Bei dem Sommerfest am 16. Juni im Rosengarten wird es aber nicht nur Musik geben. Kuratoren führen durch die Ausstellungen des Hauses unter verschiedenen Gesichtspunkten. So etwa unter dem Titel „Das Csikós, die Blechtrommel und der Jazz“, die Jazzszene der 50er Jahre in Düsseldorf beleuchtend, zu der Geschichte des Palais Spee oder auch zur Ausstellung „Die Geschichte der Kunstgießerei Schmäke“, bei der Berühren und Ausprobieren erlaubt sind.

Ein kulinarisches Angebot rundet das Fest ab, das sich explizit an ein breites Publikum richten möchte.

Karten gibt es für zehn Euro (ermäßigt fünf Euro) .

Weitere Informationen gibt es unter:

artistival.de

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