2013 gab es mehr Geburten. Das Standesamt bestätigt einen positiven Trend für die Stadt. Aber es gebären auch viele Frauen aus dem Umland hier.

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Auch auf den Neugeborenenstationen in Düsseldorfer Krankenhäusern war 2013 jede Menge los. . Archiv

Auch auf den Neugeborenenstationen in Düsseldorfer Krankenhäusern war 2013 jede Menge los. . Archiv

dpa

Auch auf den Neugeborenenstationen in Düsseldorfer Krankenhäusern war 2013 jede Menge los. . Archiv

Düsseldorf. 7816 Geburten gab es im vergangenen Jahr in Düsseldorf. Das ist Rekord für die jüngere Vergangenheit: „Im Jahr 2012 waren es 7512 Geburten und 2011 7234. Im Vergleich dazu waren es 2009 nur 7021 Geburten“ sagt Standesamtsleiter Klaus Bachtenkirch. Grundsätzlich sei ein positiver Geburtentrend seit mehreren Jahren zu verzeichnen. „Die Gesamtzahl steigt kontinuierlich an. Ich denke, dass Düsseldorf einfach attraktiv für junge Familien ist. Ich meine, wo bekommt man zum Beispiel schon einen kostenlosen Kindergartenplatz“, sagt er.

„Die Uniklinik ist ein wichtiger Ansprechpartner für Risikogeburten, auch aus dem Umland.“

Klaus Bachtenkirch, Standesamtsleiter

Weitere Faktoren für die steigende Geburtenzahl könnten ein attraktives Umfeld und die gute Infrastruktur der Stadt sein. Aber natürlich auch die Zahl von Frauen, die nicht in Düsseldorf wohnen, aber hier ihr Kind zur Welt bringen, sei für diese Statistik relevant. „Vor allem die Uniklinik ist ein wichtiger Ansprechpartner für Risikogeburten, auch aus dem Umland“, sagt Bachtenkirch. Relevant sei außerdem die Situation der medizinischen Versorgung vor Ort. „Einige kleinere Gemeinden lösen ihre Krankenhäuser auf. Die Frauen weichen dann nach Düsseldorf aus.“ Dieser Umstand sei gut durch eine weitere Statistik zu belegen. „Nur 65 Prozent der gebärenden Frauen im vergangenen Jahr waren Düsseldorferinnen. Ich war schon erstaunt, wie hoch der Anteil der Frauen aus dem Umland ist“, sagt er.

Auch die Reputation der Düsseldorfer Krankenhäuser, insbesondere von denen, die auch eine Kinderklinik haben (Uni, Kaiserswerth, EVK), sowie persönliche Vorlieben sind dabei sicher mitentscheidende Faktoren.

Ältere Namen kommen wieder in Mode

Bemerkenswert ist auch wieder die Vornamensstatistik der Neugeborenen: Marie, Sophie, Maria und Anna, das waren die vier beliebtesten Mädchennamen im vergangenen Jahr. Bei den Jungen waren Alexander, Maximilian, Paul und Noah besonders beliebt. Dies zeigt die Hitliste der beliebtesten Babynamen für das Jahr 2013.

Hitliste in Düsseldorf unterscheidet sich von der im Bund

„Die Liste für Düsseldorf sieht ganz anders als die Bundesliste aus“, sagt Bachtenkirch. Bundesweit seien Mia und Ben die beliebtesten Namen. Zum Teil kommen jetzt die alten Namen, wie Paul und Anna wieder. Das ist schön“, sagt der Standesamtsleiter. Dafür gebe es verschiedene Gründe. „Ich denke die älteren Namen sind jetzt einfach wieder in Mode“, sagt er.

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