Bis zu 750.000 Besucher kommen am Samstag in die japanischste Stadt Deutschlands.

Düsseldorf. Es sind nicht nur die japanischen Supermärkte und Sushi-Bars auf der Immermannstraße, die Düsseldorf zum größten Japan-Zentrum des Landes machen: Die Rheinmetropole ist sogar drittgrößte japanische Gemeinde in Europa: 7000 Japaner leben in Düsseldorf, so viele wie in keiner anderen Stadt Deutschlands.

Auch in anderen Bereichen sind die Japan-Daten Düsseldorfs beeindruckend: Die WZ hat anlässlich des Japan-Tages die wichtigsten Zahlen zusammengestellt (siehe Grafik). Zum Japan-Tag am Samstag werden bis zu 750 000 Besucher erwartet. Für eine stressfreie Anreise empfeheln Stadt und Veranstalter, das Auto stehen zu lassen und öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Das Wichtigste im Überblick:

Wann und wo

Samstag, 20. Mai, ab 12 Uhr. Die Zelte sind bis 19, einige auch bis 22 Uhr geöffnet. Imbiss- und Getränkestände haben noch länger auf. Manga- und Cosplay-Fans finden auf dem gesamten Veranstaltungsgelände entlang des Rheinufers Anlaufpunkte. Nördlich des Schlossturms wird das Gelände erstmalig um einen weiteren Bereich an der Reuterkaserne erweitert. Die verkleinerte Popkulturzone am Mannesmannufer rings um die ADAC-Bühne für die Fans von J-Pop und Cosplay bleibt an ihrem angestammten Platz und besteht aus fünf Ständen. Weitere fünf Angebote aus dem Manga- und Cosplay-Themenbereich sind auf der Wiese vor dem Landtag in direkter Nachbarschaft des Heerlagers der Takeda-Samurai-Gruppe zu finden. Das Feuerwerk als Abschluss des Tages beginnt um 23 Uhr.

Andenken

Erstmalig gibt es zum Japan-Tag in den Tourist-Informationen in der Altstadt und am Hauptbahnhof eine Anstecknadel „Düsseldorf trifft Japan“: Der Pin kostet zwei Euro und soll die lange Freundschaft zwischen Düsseldorf und Japan symbolisieren. Zu sehen sind die gekreuzten Fahnen Düsseldorfs und Japans.

Stressfrei hinkommen

Am besten das Auto stehen lassen und Bus und Bahn nutzen – Parkplätze sind nur begrenzt vorhanden. Die Stadt hat dafür gesorgt, dass nach dem Deckeneinsturz nach Bauarbeiten über einem U-Bahngleis am Hauptbahnhof alle Gleise am Japantag wieder provisorisch nutzbar sind. Haltestellen: Luegplatz, Tonhalle/Ehrenhof, Landtag/Kniebrücke, Heinrich-Heine-Allee, Benrather Straße und Graf-Adolf-Platz.

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