Die meisten Verletzungen gab es in der Altstadt. Die Zahl der Einsätze liegt auf Vorjahresniveau.

An der Bismarckstraße flog eine Rakete durchs offene Fenster.
An der Bismarckstraße flog eine Rakete durchs offene Fenster.

An der Bismarckstraße flog eine Rakete durchs offene Fenster.

In Urdenbach brannte aus noch ungeklärter Ursache ein Dachstuhl.

Gerhard Berger, Bild 1 von 2

An der Bismarckstraße flog eine Rakete durchs offene Fenster.

Düsseldorf. Zu zahlreichen großen und kleinen Einsätzen musste die Feuerwehr in der Silvesternacht ausrücken. Schon um 18 Uhr ging es los, ab Mitternacht häuften sich die Einsätze, weil Raketen und Böller Brände verursacht hatten. Allein 46 Mülltonnen, Altpapier-, Altkleider- oder Müllcontainer mussten gelöscht werden. Das waren die größten Einsätze:

Altstadt In Sachen Verletzungen war die Altstadt Einsatzschwerpunkt. Dort hatte die Johanniter-Unfallhilfe eine mobile Rettungswache eingerichtet. 23 Menschen unter anderem mit Verbrennungen oder Kreislaufproblemen wurden dort behandelt. Weitere sieben mussten in Krankenhäuser gebracht werden.

Uniklinik Gleich mehrere Löschzüge und Sonderfahrzeuge rückten schon um 19.20 Uhr zur Uni-Kinderklinik aus. Dort brannte aus noch ungeklärter Ursache Papier in einem der Toilettenräume. Die Folge war eine starke Rauchentwicklung. Der Brand konnte schnell gelöscht werden. Verletzt wurde niemand.

Urdenbach Wahrscheinlich durch Raketen oder Böller hat um 0.31 Uhr der Dachstuhl eines Hauses an der Tübinger Straße Feuer gefangen. Der Brand drohte, sich auch auf das Nachbarhaus auszuweiten. Mit Hilfe von zwei Drehleitern konnte er allerdings unter Kontrolle gebracht werden. Das Dach musste großflächig geöffnet werden, um alle Glutnester zu finden. Geschätzter Sachschaden: 20 000 Euro.

Ein Fonduetopf, eine Gartenlaube und eine Doppelgarage brannten

Eller Mit dem Schrecken sind Bewohner einer Wohnung am Speyerweg davongekommen. Diese meldeten der Feuerwehr einen brennenden Fonduetopf. Als die Rettungskräfte vor Ort eintrafen, hatten die Bewohner den Brand aber schon gelöscht. Die Feuerwehr musste nur entlüften.

Die Einsatzzahlen sind ähnlich wie im vergangenen Jahr. Vom 31. Dezember, 19 Uhr, bis 1. Januar, 6:30 Uhr, rückten die Einsatzkräfte zu 74 (Vorjahr: 49) Feuermeldungen und einer (11) Hilfeleistung aus. Die Mitarbeiter des städtischen Rettungsdienstes versorgten innerhalb dieser Zeit 199 (185) Notfallpatienten.

Stadtmitte An der Bismarckstraße flog eine Rakete direkt in das geöffnete Fenster einer Wohnung und verursachte einen Zimmerbrand. Die Bewohnerin war zwar nicht zu Hause, Nachbarn hatten das Unglück aber beobachtet und die Feuerwehr alarmiert.

Gerresheim Eine Gartenlaube mussten die Einsatzkräfte an der Bertastraße löschen. Wie es zu dem Brand kam, ist noch unklar.

Flehe Die Flammen einer brennenden Doppelgarage drohten gegen 0.57 Uhr an der Fleher Straße auf ein Haus überzugreifen. Die Fenster im Erdgeschoss hatten schon Risse, als die Feuerwehr eintraf. Gelagerte Reifen hatten in der Garage Feuer gefangen. Der Sachschaden wird auf 50 000 Euro geschätzt. Weil der Hauptverteiler beschädigt wurde, mussten die Stadtwerke die Stromversorgung kappen. Die Hausbewohner kamen für die Nacht bei Freunden unter. Kurz vor dem Brand hatten die Bewohner bei geöffneter Garage das Feuerwerk beobachtet.

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