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Dirk Jochmann

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Düsseldorf. Am späten Samstagnachmittag brannte es in einer Wohnung im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Bachstraße. Der Wohnungsinhaber konnte die Wohnung noch rechtzeitig verlassen, sein im selben Haus wohnender Schwiegersohn verletzte sich leicht beim dem Versuch den Brand zunächst selbst zu löschen. Die Wohnung ist derzeit nicht mehr bewohnbar, die Bewohner kamen vorübergehend bei Verwandten unter. Den Sachschaden wird auf rund 15 000 Euro geschätzt.

Um 17.37 Uhr wurde die Feuerwehr alamiert.  Beim Eintreffen der Einsatzkräfte drang dichter Rauch aus der Wohnung, in welcher sich zu diesem Zeitpunkt keine Personen mehr aufhielten. Günstigerweise verfügte die Wohnung über einen separaten Eingang, so dass die Rettungskräfte ihr Augenmerk direkt auf die Bekämpfung des Brandes legen konnten, denn die Gefahr der Ausbreitung - insbesondere des Rauches - in demTreppenhaus und in die übrigen Wohnungen bestand so nicht.

Das Feuer, das von einem defekten Sicherungskasten ausgelöst wurde, war schnell gelöscht, parallel dazu wurde ein Hochleistungslüfter eingesetzt, um die Wohnung vom giftigen Brandrauch zu befreien. Diese ist allerdings vorübergehend nicht mehr bewohnbar. Der ebenfalls im Haus wohnende Schwiegersohn des Wohnungsinhabers hatte bereits vor Eintreffen der Feuerwehr versucht das Feuer erfolglos zu löschen.

Nach ambulanter Behandlung vor Ort durch den Rettungsdienst, wurde er zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Für die Feuerwehr endete der Einsatz nach rund 50 Minuten. 

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