Stadt setzt in den Sommerferien auf Düsselferien und OGS.

Kita-Spielplatz
Symbolbild

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dpa

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In dem Sommer, in dem ihre Kinder die Kita verlassen und in die Schule kommen, wissen manche Eltern nicht wohin mit ihnen. Diese Betreuungslücke solle geschlossen werden, findet Paula Elsholz (Grüne), am besten, indem die Kinder über das stets zum 31. Juli endende Kindergartenjahr hinaus in ihre Kita bleiben – was freilich in Düsseldorf im Gegensatz etwa zu Köln nicht möglich ist. Und auch nicht vorgesehen ist, wie Stadtdirektor Burkhard Hintzsche im Jugendhilfeausschuss klarmachte. Denn die bestehende Regelung funktioniere in den meisten Fällen, und wenn Eltern oder Alleinerziehende keine adäquate Betreuung fänden, müsse die Stadt individuelle Lösungen anbieten.

Denn zum 1. August kommen die neuen (sehr kleinen) Kinder in die Kitas, die dann nicht wegen Sommerferien geschlossen sind. Und sie benötigten gerade in der Eingewöhnungsphase viel Platz und Aufmerksamkeit, betonte Hintzsche – während die künftigen Schulkinder in ihrer Kita schon verabschiedet wurden. Für sie gebe es zudem viele Angebote im Bereich „Düsselferien“ oder bei OGS-Ferienangeboten, während die unter Dreijährigen dort nicht teilnehmen können.

Im Übrigen sei in Köln der Verbleib (in einer Hälfte) der Sommerferien zwar theoretisch möglich, werde aber kaum genutzt. Das mag auch daran liegen, dass Eltern für den Monat August bezahlen müssen – denn die Beitragsfreiheit im letzten Kita-Jahr endet zum 31. Juli. A.S.

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