Die Schüler der Hulda-Pankok-Gesamtschule solidarisieren sich mit den streikenden Studenten - und besetzten die Terppe zur Mensa ihrer Schule.
Die Schüler der Hulda-Pankok-Gesamtschule solidarisieren sich mit den streikenden Studenten - und besetzten die Terppe zur Mensa ihrer Schule.

Die Schüler der Hulda-Pankok-Gesamtschule solidarisieren sich mit den streikenden Studenten - und besetzten die Terppe zur Mensa ihrer Schule.

dpa

Die Schüler der Hulda-Pankok-Gesamtschule solidarisieren sich mit den streikenden Studenten - und besetzten die Terppe zur Mensa ihrer Schule.

Düsseldorf. Aus Protest gegen schlechte Lernbedingungen haben Dutzende Schüler am Mittwoch die Hulda-Pankok-Gesamtschule an der Brinkmannstraße in Bilk "besetzt". Auch nach stundenlangen Diskussionen mit der Schulleitung wollten die Schüler ihre Sitzblockade auf Treppen und im Bereich der Mensa zunächst nicht beenden.

Die Polizei rückte an und wollte nach Angaben eines Polizeisprechers die Hulda-Pankok- Gesamtschule "im Zweifelsfall räumen". An der Blockade beteiligten sich laut Polizei auch Schüler anderer Schulen. Der Direktor stellte Strafanzeige wegen Hausfriedensbruch.

Mit der Protestaktion wollten die Schüler ihre Solidarität mit den bundesweiten Bildungsstreiks der Studenten bekunden. Während der Besetzung beginne die "Erprobung alternativer Unterrichtsmethoden".

Im Internet-Kurznachrichtendienst Twitter teilten die "Besetzer" mit, ihre Gruppe sei bis Mittag auf 30 Schüler geschrumpft. Die Schultüren seien verschlossen.

Gegen 13.30 Uhr beendeten die Schüler ihre Aktion, nachdem die Polizei angedroht hatte, den Bereich zu räumen. Gegen einen 20-Jährigen, der kein Schüler der Schule ist, wurde Strafanzeige wegen Hausfriedensbruch gestellt. Er gilt als Initiator der Aktion.

Am Mittwoch hatten mehr als 18 000 Studenten und Schüler in zahlreichen Universitätsstädten Nordrhein-Westfalens für bessere Studien- und Lernbedingungen demonstriert.

Die Proteste richten sich gegen überlastete Studiengänge, Studiengebühren, die Unterfinanzierung der Unis sowie Mängel bei der Umstellung auf die internationalen Bachelor- und Master-Abschlüsse.

Die Schüler protestierten unter anderem gegen das achtjährige Gymnasium und Kopfnoten.

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