Die Hauptschulen erleben es gerade: Ein Ende mit Schrecken ist besser als ein Schrecken ohne Ende. Denn in diese Richtung drohte sich das jahrelange Gezerre um Schülerzahlen zu entwickeln. Natürlich schockiert es Schüler, Lehrer und Eltern, wenn ihre Schule geschlossen wird. Doch die seit Jahren verfolgten Rettungsversuche um jeden Preis und das übereifrige Betonen der großartigen Lehrerarbeit, die ja tatsächlich an Hauptschulen geleistet wird, konnten die Eltern am Ende nicht überzeugen. Das Bemühen um den Erhalt aller 14 Schulstandorte war angesichts sinkender Anmeldezahlen wohl doch nur ein Politikum und keine ehrlich gemeinte Qualitätsoffensive.

sema.kouschkerian@westdeutsche-zeitung.de

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