An der Tübinger Straße in Urdenbach hat in der Nacht ein Dachstuhl gebrannt.
An der Tübinger Straße in Urdenbach hat in der Nacht ein Dachstuhl gebrannt.

An der Tübinger Straße in Urdenbach hat in der Nacht ein Dachstuhl gebrannt.

Gerhard Berger

An der Tübinger Straße in Urdenbach hat in der Nacht ein Dachstuhl gebrannt.

Düsseldorf. 74 Mal musste die Düsseldorfer Feuerwehr in der Silvesternacht zu Brandmeldungen ausrücken. In den meisten Fällen handelte es sich um Brände in Mülltonnen und -containern sowie auf Freiflächen, Hecken oder Bäumen. Es gab allerdings auch mehrere größere Einsätze. Verletzt wurde niemand.

In der Kinderklinik der Universität war am Dienstag gegen 19.20 Uhr Papier in einer Toilettenanlage in Brand geraten. Dadurch verrauchten Toilettenräume und ein dazugehöriger Vorraum. Da die Feuerwehr frühzeitig alarmiert wurde, konnte der Brand schnell gelöscht werden, ohne dass die jungen Patienten in Gefahr gerieten. Die Ursache für das Feuer ist noch unklar.

In Urdenbach hat in der Nacht zum Mittwoch gegen 0.30 Uhr das Dach eines dreigeschossigen Wohngebäudes gebrannt. Die Flammen drohten auf die andere Hälfte des Doppelhauses überzugreifen. Die Feuerwehr war mit mehreren Löschtrupps und zwei Drehleitern vor Ort im Einsatz. Der Sachschaden beträgt laut Feuerwehr etwa 20.000 Euro. Wie es zu dem Brand kam, ist noch unklar. Der Einsatz dauerte bis 2.10 Uhr an.

An der Fleher Straße ist in der Silvesternacht um kurz vor ein Uhr eine Doppelgarage vollständig ausgebrannt. Bei Eintreffen der Feuerwehr schlugen die Flammen bereits einige Meter an der Fassade des dreigeschossigen Wohnhauses hoch. Die Fensterscheiben im Obergeschoss wiesen bereits Risse auf, so dass ein Übergang der Flammen in den Wohnraum zu befürchten war. Dies konnten die Einsatzkräfte jedoch verhindern. Bei fünf Menschen bestand der Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung. Warum die Gegenstände in der Garage - unter anderem mehrere Reifen - in Brand gerieten, muss noch geklärt werden. Der Schaden beträgt etwa 50.000 Euro.

In der Bismarkstraße flog eine Rakete durch ein offen stehendes Fenster in eine Wohnung, deren Mieterin zu dem Zeitpunkt nicht zuhause war. Glücklicherweise landete der Feuerwerkskörper direkt in einem blechernen Abfalleimer. Zwar entflammte der Inhalt des Eimers, das Feuer breitete sich aber nicht weiter aus. Passanten hatten den Feuerschein gesehen und die Feuerwehr alarmiert.

In der Bertastraße in Gerresheim wurde eine Gartenlaube ein Raub der Flammen. Die Einsatzkräfte öffneten das Dach der Laube, um an die Glutnester im Inneren heranzukommen. Der Einsatz dauerte von 0.30 Uhr bis etwa 2.30 Uhr.

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