Sechs Millionen minus pro Jahr erwartet.

Düsseldorf. Am Donnerstag ist mit Warnstreiks bei der Rheinbahn zu rechnen. "Wir sind darauf vorbereitet und werden versuchen, das zu kompensieren", sagte Rheinbahn-Sprecher Georg Schumacher. Die Gewerkschaft Verdi verhandelt zurzeit mit den Arbeitgebern im Öffentlichen Dienst. Auch Awista und Stadtwerke könnten Ziel von Streiks sein.

Zudem muss das Verkehrsunternehmen mit "katastrophalen Einnahmeverlusten" rechnen, falls das Sozialticket zum 1. August eingeführt werden sollte. Rheinbahn-Chef Dirk Biesenbach rechnet mit sechs Millionen Euro weniger Einnahmen pro Jahr.

Es könne aber auch ein zweistelliger Millionenbetrag werden, sagte Schumacher, je nachdem, wie groß der Kreis der Anspruchsberechtigten ausfalle. Schumacher betonte, er habe nichts gegen das Sozialticket, aber man müsse mit den Unternehmen vor dessen Einführung reden.

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