Rheinbahn SYB
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Martin Gerten

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Düsseldorf. Die Rheinbahn startete am Mittwoch früh um 4 Uhr gleich mit einer Störung. Ein Schaden an der Oberleitung der Erkrather Brücke setzte mindestens sieben Bahnen auf ihrer späteren Strecke außer Gefecht. Viele Pendler stiegen morgens daher auf das Auto um. Die Folge: Staus insbesondere rund um zentrale Kreuzungen in der Innenstadt – für einen Januarvormittag war die Stadt ungewöhnlich voll, wie die Polizei berichtet. „Von einem Chaos zu sprechen, wäre aber übertrieben“, so ein Sprecher.

Von der Störung betroffen waren unter anderem die Neusser Straße, die Duisburger Straße und die Morsestraße. Für die Linien 704, 706, 707 und 709 setzte die Rheinbahn Taxen ein beziehungsweise leitete die Linien um. Im Laufe des Vormittags wurden die betroffenen Bahnen von der Strecke geholt, der Schaden an der Brücke wurde repariert. Gegen 9 Uhr waren Strecken wieder frei.

„Wir vermuten, dass ein Lkw die Oberleitung gerammt hat“, sagt ein Sprecher der Rheinbahn. Das hatte Auswirkungen auf das Netz in der Innenstadt, da der Schaden an den Bahnen zunächst unbemerkt blieb. Sie fuhren zunächst weiter und beschädigten teils das Oberleitungsnetz und blieben dann liegen. Die Rheinbahn hat im Lauf des Tages alle Bahnen, die die Erkrather Brücke passiert haben, aus dem Verkehr gezogen und überprüft – genauso wie das Oberleitungsnetz.

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