Der Nachwuchs des Skaterhockey-Clubs düpiert beim Finale die Konkurrenz. Nicht der einzige Erfolg für die Rams in dieser besonderen Saison.

Holthausen
Kaum war der größte Pokal des Tages an die Sieger übergeben, setzte das Schüler-Team der Düsseldorf Rams zur Meister-Raupe an.

Kaum war der größte Pokal des Tages an die Sieger übergeben, setzte das Schüler-Team der Düsseldorf Rams zur Meister-Raupe an.

Frank Nimphius

Kaum war der größte Pokal des Tages an die Sieger übergeben, setzte das Schüler-Team der Düsseldorf Rams zur Meister-Raupe an.

Am Ende musste es die obligatorische Raupe sein. Während die knapp 40 Düsseldorfer Fans auf der Tribüne jubelten oder Handyvideos drehten oder gleich beides taten, rutschten die jungen Skaterhockey-Spieler der Düsseldorf Rams auf Knien durch die Carl-Schumann-Halle in Berlin und strahlten um die Wette. Schließlich hatten sie gerade den größten Erfolg ihres noch jungen Sportlerlebens verbuchen können: den Gewinn der Deutschen Schüler-Meisterschaft.

Das hatte ihnen im Vorfeld des Treffens der besten U 13-Teams im deutschen Skaterhockey kaum jemand zugetraut. Erst vergangene Woche hatte der Nachwuchs vom Sportpark Niederheid in Holthausen ja das Finale um die NRW-Meisterschaft gegen Krefeld verloren. Doch wie es sich für eine große Mannschaft gehört, war sie am besten, als es am meisten drauf ankam: Pünktlich zum Finalturnier in Berlin.

Bereits in der Vorrunde gibt es fast nur Siege für die Düsseldorfer

„Die Mannschaft hat sich an dem Wochenende als tolles Team präsentiert und hat in jedem Spiel ihr Bestes gegeben. Das Auftreten als Mannschaft und das starke Durchhaltevermögen war letztendlich der Grund, warum wir den Titel geholt haben”, sagte Trainer Nils Worrings.

Das war bereits in der Vorrunde zu sehen. Gleich im ersten Spiel gab es ein 10:0 gegen Rostock, gefolgt von weiteren Siegen über die Teams aus Deggendorf (3:0) und Berlin (1:0). Erst gegen den ewigen Rivalen aus Krefeld gab es bei der Neuauflage des NRW-Finals den ersten Punktverlust (1:1). Was die Rams aber nicht nachhaltig erschüttern konnte: Zum Abschluss des ersten Tages gab es ein 3:2 über den vermeintlichen Angstgegner aus dem niedersächsischen Bissendorf.

Der zweite Turniertag began wie der erste: mit einem Kantersieg. 8:0 hieß es gegen Potsdam. Folglich zogen die Düsseldorfer als Gruppenerster ins Halbfinale ein, wo sie erneut auf die Gastgeber trafen. Und erneut wurde es ein knappes Spiel. 5:3 hieß es am Ende für die Rams. Im Finale ging es wieder gegen Bissendorf. Doch spätestens durch den Sieg im ersten Vergleich hatten die Düsseldorfer ihren Respekt vor den Niedersachsen abgelegt. Am Ende hieß es 4:1 – die große Partie konnte beginnen.

Mit Partys kennen sie sich dieses Jahr aus bei den Rams. Denn zu feiern gibt es ständig etwas. Mitte November gewannen die Bambini die West-Meisterschaft und die ersten Herren stiegen in die Bundesliga auf. Nun wurden nicht nur die Schüler Deutscher Meister, die Jugend (U 15) gewann durch einen Sieg in Krefeld den Titel in der Jugendliga West. Nächste Woche kann sie den ganz großen Wurf folgen lassen. Dann steigt das Endturnier um die Deutsche Meisterschaft in Rostock.

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