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Mit schweren Gerät musste die Feuerwehr die 35-Jährige bergen. Für die Radfahrerin kam jede Hilfe zu spät.

Mit schweren Gerät musste die Feuerwehr die 35-Jährige bergen. Für die Radfahrerin kam jede Hilfe zu spät.

Nele Dohmen

Mit schweren Gerät musste die Feuerwehr die 35-Jährige bergen. Für die Radfahrerin kam jede Hilfe zu spät.

Zu einem schweren Unfall ist es nach Angaben der Polizei am Montagmorgen auf der Kaiserstraße/ Ecke Kapellstraße gekommen. Gegen 9.35 Uhr geriet eine Radfahrerin unter eine Straßenbahn der Linie 701 und wurde 20 Meter mitgeschleift. Die 35-Jährige starb an der Unfallstelle. Auf der Umleitungsstrecke, die von der Rheinbahn eingerichtet wurde, stießen wenig später zwei Straßenbahnen zusammen. In der Folge kam es zu erheblichen Behinderungen.

Noch völlig unklar ist, wie es zu dem tödlichen Unfall kam. Wie Rheinbahnsprecher Eckhard Lander erklärte, gibt es an der Stelle eine Fußgängerampel. Möglicherweise sei die Radfahrerin von rechts gekommen. Nach ersten Ermittlungen der Polizei könnte die Frau bei Rotlicht gefahren sein. Der Straßenbahnfahrer, der schon fast 20 Jahre bei der Rheinbahn arbeitet, erlitt einen Schock.

Die Feuerwehr rückte mit großem Gerät an, um die 35-Jährige zu bergen. Dazu musste die Kaiserstraße zwischen Nordstraße und Hofgarten gesperrt werden. Außerdem wurde eine Umleitungsstrecke eingerichtet. Kurz danach krachten an der Venloer Straße zwei Straßenbahnen der Linien 706 und 705 beim Linksabbiegen ineinander. Zwar blieb es in dem Fall beim Sachschaden, es kam aber in der Folgezeit zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. si

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