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Andreas Bischof

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Düsseldorf (dpa) - Nach einem Gewaltexzess gegen den Freund seiner früheren Lebensgefährtin steht ein 28-Jähriger wegen versuchten Mordes vor Gericht. Mit zwei Mitangeklagten soll der Mann das 30 Jahre alte Opfer in dessen Wohnung halbtot geprügelt haben. Am Montag hat der Prozess vor dem Landgericht in Düsseldorf begonnen.

Mit einer Eisenstange, einem Holzknüppel, einer Bratpfanne und mit den Fäusten soll das Trio immer wieder auf das am Boden liegende Opfer eingeschlagen haben. Die Hiebe zielten laut Anklage vor allem auf Kopf und Beine. Dadurch brach der Unterschenkel, der Mann wurde lebensgefährlich verletzt.

Das Verfahren soll bis zum 23. April dauern. Der Hauptangeklagte hatte nach Überzeugung der Ermittler beschlossen, den neuen Freund der Mutter seiner Kinder zu töten. Er habe seine 29 Jahre alte Ex-Freundin als sein Eigentum angesehen und jeden anderen Mann an ihrer Seite umbringen wollen.

Mit den 32 und 30 Jahre alten Helfern überfiel er das Opfer in dessen Wohnung in Kaarst. Während einer sich angesichts der Schläge in ein Bad zurückzog, soll der andere vor allem zugesehen haben. Das lebensgefährlich verletzte Opfer konnte sich aber noch in den Hausflur schleppen und um Hilfe rufen. Daraufhin floh das Trio.

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