Mit Kerzen und einem kleinen Bäumchen wird im Park noch immer des Opfers gedacht. (Fotos (2): Stefan Arend)
Mit Kerzen und einem kleinen Bäumchen wird im Park noch immer des Opfers gedacht. (Fotos (2): Stefan Arend)

Mit Kerzen und einem kleinen Bäumchen wird im Park noch immer des Opfers gedacht. (Fotos (2): Stefan Arend)

Mit Kerzen und einem kleinen Bäumchen wird im Park noch immer des Opfers gedacht. (Fotos (2): Stefan Arend)

Düsseldorf. Im Prozess um den mutmaßlichen Mord im Düsseldorfer Florapark an einem ehemaligen SPD-Mitarbeiter und Journalisten hat einer der beiden Angeklagten die Hauptschuld auf seinen mitangeklagten Freund geschoben. Er habe den 21-Jährigen mehrfach aufgefordert, von dem Opfer abzulassen, sagte der 19-Jährige am Donnerstag beim Prozessauftakt am Düsseldorfer Landgericht aus. Zugleich räumte er ein, an dem Verbrechen im Düsseldorfer Florapark beteiligt gewesen zu sein und das Opfer auch selbst geschlagen zu haben.

Die zwei als Intensivtäter bekannte Angeklagte müssen sich seit Donnerstag wegen Mordes an dem 54-Jährigen verantworten. Die Verteidiger streben eine Verurteilung ihrer Mandanten nach Jugendstrafrecht an. Damit würde nicht mehr lebenslang, sondern nur zehn Jahre Haft als Höchststrafe drohen. Der 19-Jährige gestand, dass sein Freund angekündigt habe, den arbeitslosen Akademiker umzubringen. Er habe die Ankündigung aber nicht ernst genommen.

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