Prinz Carsten II. und Venetia Yvonne zum Anfassen beim Spaziergang durch die Altstadt.

Prinz Carsten II. und Venetia Yvonne zum Anfassen beim Spaziergang durch die Altstadt.
Max (v.l.), Venetia Yvonne, Luisa und Prinz Carsten II. lernten sich beim Rundgang durch die Altstadt kennen.

Max (v.l.), Venetia Yvonne, Luisa und Prinz Carsten II. lernten sich beim Rundgang durch die Altstadt kennen.

Andreas Krüger

Max (v.l.), Venetia Yvonne, Luisa und Prinz Carsten II. lernten sich beim Rundgang durch die Altstadt kennen.

Vom Carlsplatz bis zum Burgplatz durch die Altstadt ist es nicht weit. Dafür braucht man normalerweise keine zehn Minuten. Doch wenn man Carsten Gossmann oder Yvonne Stegel heißt, gerade besser bekannt unter dem Namen Prinz Carsten II. und Venetia Yvonne, dann kann das auch schon mal ein Stündchen oder noch sehr viel länger dauern. An ihrem ersten „richtigen“ Arbeitstag in dieser Session hatten sich die beiden einen Spaziergang durch die Altstadt vorgenommen. Und dafür muss man sich auch stärken. Am besten mit einem leckeren Möhreneintopf mit Frikadelle von Dauser. Und da ist es natürlich praktisch, dass Christian Dauser, der so leckere Eintöpfe auf dem Carlsplatz kocht, ein guter Freund und Vereinskamerad bei der KG „Die Große“ ist, dem Heimatverein von Prinz Carsten II.

Plötzlich lief die Venetia von 1989 dem Prinzenpaar über den Weg

„Man sehen die komisch aus“, hat sich der kleine Max gedacht und ist erst einmal hin zum Prinzen und hat gefragt: „Wer bist Du denn und wie heißt Du?“ Die Antworten waren wohl zufriedenstellend, denn Carsten bekam anschließend eine Mandarine von dem Siebenjährigen geschenkt. Schwesterchen Luisa war begeistert von der Venetia: „Sie hat so ein wunderschönes rotes Kleid an.“ Von diesem Moment war für die Neunjährige eigentlich klar: „Wenn ich groß bin, dann möchte ich auch Venetia werden.“ Worauf Papa Daniel Cafuta aber sofort einschritt: „Aber höchstens bei uns zu Hause in Kempen. Hier in Düsseldorf ist das viel zu teuer.“ Beim Gang durch die Gassen des Carlsplatzes verursachte das Prinzenpaar immer wieder Staus. Fast jeder versuchte, ein Foto mit den beiden zu machen. Dann gab es noch ein Küsschen und einen Orden für Viola und Jasmin Lichtveld vom Blumenhandel und dann ging es über die Flinger-, Mittel- und Marktstraße in Richtung Riesenrad. Plötzlich lief Petra Kreutzer den beiden über den Weg, die Venetia von 1989. Mit den Brüdern Daniel und Christoph hat Carsten noch selbst bei der DEG gespielt. Die Wiedersehensfreude war natürlich groß und Carsten lud Petra zur Sitzung der Großen ein. Petra, die nicht mehr viel mit dem Karneval zu tun hat, sagte spontan zu. „Eigentlich gehört das ja schon uns, aber ich habe den Schlüssel vergessen“, grinste Carsten, als sie am Rathaus vorbeikamen. „Können wir die Zeit nutzen und rasch in das Schuhgeschäft gehen?“, fragte die Venetia, als Carsten einen kurzen Abstecher in die Apotheke unternahm. Keine Chance, die Adjutantur ist dafür nicht zu begeistern. Nach einer Runde Riesenrad war dann auch Schluss. „Es ist schon faszinierend, das Hochwasser zu beobachten“, meinte Carsten. „Wir bekommen sehr viele Anrufe, ob wir bei dem Pegelstand überhaupt fahren. Ich sag dann immer, ein bisschen nasse Füße macht doch nichts“, lacht Betreiberin Ariane Bruch.

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