Was sagt Jusizia zu Zeitarbeitsverträgen?
$caption

$caption

Foto: Britta Pedersen/ dpa

Düsseldorf. Auf einem Behinderten-Parkplatz in Gerresheim hatte ein Kfz-Mechatroniker seinen Wagen abgestellt. Als der 25-Jähriger Mitarbeiter des Ordnungsamtes bemerkte, wollte er sich aus dem Staube machen. Doch dabei machte er die Sache nur schlimmer. Er fuhr einen Polizisten an, der den Wagen anhalten wollte. Am Mittwoch musste er sich wegen versuchter Nötigung vor dem Amtsgericht verantworten.

Am 7. Januar war es an der Hatzfeldstraße zu dem Vorfall gekommen, der böse hätte ausgehen können. Der Kfz-Experte hatte zwei Freunde im Auto, als Mitarbeiter des Ordnungsamtes auftauchten. Der 25-Jährige setzte aus dem Behindertenparkplatz zurück und wollte flüchten. Doch die Ordnungsamtsmänner baten einen Polizisten in zivil, der sich zufällig in Gerresheim aufhielt, um Hilfe. Der versuchte mit ausgebreiteten Armen, den Wagen zu stoppen. Der 25-Jährige aber rammte den Polizisten, der auf der Motorhaube landete. Dann immerhin hielt er an.

Gegen den Strafbefehl von 1200 Euro hatte der 25-Jährige Einspruch eingelegt. Auf Anraten der Richterin und dann auch seines Anwalts nahm er den aber am Mittwoch lieber zurück. Weil der 25-Jährige arbeitslos ist, wurde die Geldstrafe auf 400 Euro reduziert, die zwei Monate Fahrverbot bleiben aber. si

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer