45-Jähriger hatte auf der "boot" in Düsseldorf lange Finger gemacht und unter anderem ein iPad mitgehen lassen.

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Symbolbild.

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Jörg Knappe

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Düsseldorf. Schon länger muss sich ein 45-Jähriger, der bereits wegen Einbruchs im Gefängnis saß, mit der Polizei auseinandersetzen. Mit der neusten Technik seines Diebesgutes ist der Mann offenbar noch nicht vertraut. Nachdem er auf der „boot“ gleich mehrfach lange Finger gemacht hatte, bekam der 45-Jährige am späten Sonntagabend zu Hause in Bergheim Besuch von der Polizei. Die Beamten hatten ihn per Ortungssignal ausfindig gemacht.

Gegen 21.20 Uhr hatte sich eine 26-Jährige bei der Polizei gemeldet. Ihr war während des Messebesuchs auf dem Auto ein iPad gestohlen wurden. Sie konnte das Gerät aber orten.

Das Fahrzeug des Gesuchten war schnell ausfindig gemacht

Das Signal führte die Düsseldorfer Beamten zu dem Hinterhof eines Mehrfamilienhauses in Bergheim. Zusammen mit ortskundigen Kollegen gelang es schnell, das Fahrzeug des Gesuchten und dessen Wohnung ausfindig zu machen.

Als die Polizisten wenig später bei dem 45-Jährigen auftauchten, legte er sofort ein Geständnis ab. Er hatte auf der Messe nicht nur das iPad mitgehen lassen, sondern auch noch zwei Laptops entwendet, die ebenfalls sichergestellt werden konnten.

Dieb war mit gestohlenen Kennzeichen unterwegs

Auf den Mann kommen allerdings noch weitere Anzeigen zu. Denn er war nach Düsseldorf gefahren, obwohl er keine gültige Fahrerlaubnis hatte. Und die Kennzeichen, die der 45–Jährige an seinen Wagen montiert hatte, waren auch noch gestohlen. Da er einen festen Wohnsitz hat, wurde allerdings kein Haftbefehl erlassen.

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