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Jörg Knappe

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Düsseldorf. In der Nacht zu Samstag unterstützte die Düsseldorfer Polizei die Rheinbahn bei Fahrausweiskontrollen im Innenstadtbereich. Hierbei wurden knapp 20 Beamtinnen und Beamte eingesetzt, davon die Hälfte aus dem Bereich des Einsatztrupps PRIOS, die rund 100 Personen in den Straßenbahnzügen kontrollierten. Insgesamt wurden fünf Strafanzeigen gestellt (unter anderem wegen Drogendelikten) und drei Personen vorläufig festgenommen (bei zweien bestand der Verdacht des illegalen Aufenthalts, eine wurde mit Haftbefehl gesucht).

Ein 25-jähriger Deutscher zeigte den Kontrolleuren einen abgelaufenen deutschen Reisepass. Das zehn Jahre alte Bild ähnelte ihm auf den ersten Blick und sogar die Augenfarbe und die Körpergröße (1,91 Meter) stimmten überein. Trotzdem misstrauisch forschten die Beamten weiter und fanden bei der Durchsuchung mehrere Kreditkarten mit unterschiedlichen Personalien, sowie Belege dafür, dass der Mann diese kürzlich noch genutzt hatte.

Letztendlich wurde feststellt, dass es ein bundesweit agierender Betrüger war, der mit zwei Haftbefehlen (insgesamt über zwei Jahre Haft) wegen Betrugsdelikten gesucht worden war. Der Mann ist umfangreich einschlägig in Erscheinung getreten und wurde zur Ermittlung seines Aufenthalts von diversen Staatsanwaltschaften in ganz Deutschland gesucht. Außerdem wurden noch Drogen bei ihm gefunden.

Nach Angaben des Einsatzleiters der Rheinbahn wurden 5.500 Personen überprüft, davon waren 350 ohne gültigen Fahrausweis.

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