Im Streit ums Photo Weekend gehen die Galeristen in die Offensive.

Thomas Geisel
Oberbürgermeister Thomas Geisel steht in der Kritik.

Oberbürgermeister Thomas Geisel steht in der Kritik.

Maja Hitij

Oberbürgermeister Thomas Geisel steht in der Kritik.

Düsseldorf. Nach dem Streit um die Leitung des Photo Weekends holen Galeristen zum Gegenschlag aus. Für Freitag laden sie zur Pressekonferenz und stellen gleich klar: Das Photo Weekend findet im Februar weiterhin unter der Leitung von Clara Maria Sels statt. Hintergrund ist eine Entscheidung von Oberbürgermeister Thomas Geisel, den Chef des NRW-Forums, Alain Bieber, mit der Organisation des Festivals zu betrauen. Begründung: Das Festival sei schließlich im NRW-Forum gegründet worden. Dagegen wehren sich Galeristen: Der frühere Direktor des NRW-Forums Werner Lippert habe das Festival gegründet, an seiner Seite von Anbeginn an – die Galeristin Clara-Maria Sels. Geld gab es von der Stadt zunächst nicht für die Veranstaltung. Erst als ihr Erfolg wuchs, klinkte man sich ein und gewährte zuletzt einen Zuschuss von 65 000 Euro. Der Ärger ging los, als die Summe auf 140 000 Euro erhöht werden sollte. Sels wurde kurzerhand davon in Kenntnis gesetzt, dass sie ihre langjährige Verantwortung an Bieber abzutreten habe. Ein Gespräch mit dem Oberbürgermeister änderte daran nichts.

Dazu Sels: „Herr Bieber kann gerne eine Foto-Festival veranstalten, aber sicher nicht das Duesseldorf Photo Weekend. Hierbei handelt es sich um eine bürgerliche und privatwirtschaftlich Initiative. Sie zu übernehmen hätte zumindest einer Absprache bedurft.“

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