Annic Völkel
Annic Völkel

Annic Völkel

Sergej Lepke

Annic Völkel

Im Dezember hatte die Stadt eine Pressemitteilung herausgegeben. Darin hieß es ganz nebenbei, dass sie künftig für die Bewohnerparkausweise keine Verlängerungsschreiben mehr schicken werde. Das haben viele Betroffene aber gar nicht mitbekommen. Deshalb liegen der Stadt nun bereits einige Beschwerden vor.

Der Stadt ist sich offenbar auch bewusst, dass sie zum Thema nicht gut informiert hat. Denn nur wenige Stunden nach der WZ-Anfrage zum Thema gab sie die Pressemeldung – nun etwas deutlicher - erneut heraus. Ist das Thema also für die Verwaltung erledigt?

Das möchte man nicht hoffen. Denn das alte System war besser. Für den Bürger. Der bekam den schriftlichen Hinweis, dass der Parkausweis bald ablaufen werde und konnte mit dem selben Schreiben die Verlängerung in Gang bringen. Kurze Zeit später lag das orangene Papier im Briefkasten.

Übrigens: Mit dem Ausweis haben Anwohner in ausgewählten, meist einwohnerstarken Vierteln, die Möglichkeit, ihr Auto überhaupt irgendwo in der Nähe ihrer Wohnung zu parken. Für den Ausweis bezahlt man, ohne Garantie, dass ein Parkplatz im öffentlichen Straßenraum überhaupt frei ist. Und in diesen Gebühren sollte freilich das Porto für eine rechtzeitige Benachrichtigung noch drin sein.

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