Jojo Maes von Düsselrad gibt Tipps.

Das faltbare Bügelschloss (li) schneidet laut Jojo Maes bei Tests immer gut ab – besser als die günstigere Variante.
Das faltbare Bügelschloss (li) schneidet laut Jojo Maes bei Tests immer gut ab – besser als die günstigere Variante.

Das faltbare Bügelschloss (li) schneidet laut Jojo Maes bei Tests immer gut ab – besser als die günstigere Variante.

Melanie Zanin

Das faltbare Bügelschloss (li) schneidet laut Jojo Maes bei Tests immer gut ab – besser als die günstigere Variante.

Düsseldorf. „Beim Fahrraddiebstahl herrscht Demokratie – egal ob alt oder neu, geklaut wird alles“, sagt Jojo Maes von Düsselrad an der Konkordiastrasse. Seit vielen Jahren beschäftigt sich der Düsseldorfer mit Fahrrädern und zwangsläufig auch mit deren Diebstahl. Er weiß: „Mit einem Schloss kauft man nie Sicherheit, sondern Minuten. Denn je länger ein Dieb braucht, um ein Schloss zu knacken, desto höher ist die Chance, dass er aufgibt“, sagt Maes.

Schlösser gibt es schon ab 3,50 Euro. Wer rund 100 Euro berappt, der kommt ein wesentlich sichereres Bügelschloss. „Momentan bei den Testpanzerknackern ganz vorne sind die Faltbügelschlösser. Sie sind recht sicher und nehmen wenig Platz weg, weil sie wie eine Art Zollstock zusammengefaltet werden können.“ Kostenpunkt: 40 bis 80 Euro. Von Zahlenschlössern rät er eher ab.

Statt nur ein mittelprächtiges Schloss zu nutzen, könnte der Drahtesel auch gleich mit mehreren Schlössern gesichert werden. „Das hängt aber natürlich davon ab, wie sie transportiert werden können und wie viele Schlösser der Radfahrer mitnehmen möchte“, sagt er. Wer auf die Idee kommt, sie in einem Korb mitzunehmen: Auch dieser sollte gesichert sein. „Wenigstens mit Kabelbindern.“ Grundsätzlich sollten Radfahrer ihr Rad nachts von der Straße holen. Und wenn es draußen steht, nicht einfach nur abschließen, sondern irgendwo anschließen.

Maes bietet seinen Kunden noch eine besondere Sicherung: farbige Felgen. „Da ist der Wiedererkennungswert sehr hoch und Diebe können das Rad nicht irgendwo verkaufen.“ nip

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